20. Juni 2019 / 20:40 Uhr

"Wir müssen eine Lösung finden": Brekalo will den VfL Wolfsburg verlassen

"Wir müssen eine Lösung finden": Brekalo will den VfL Wolfsburg verlassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Croatia forward Josip Brekalo, left, fights for the ball with Wales defender Ben Davies during the Euro 2020 group E qualifying soccer match between Croatia and Wales at the Gradski Vrt stadium in Osijek, Croatia, Saturday, June 8, 2019. (AP Photo/Darko Bandic)
Will den VfL verlassen: Josip Brekalo (l.). © Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved
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Der VfL will Maximilian Philipp von Borussia Dortmund verpflichten, doch zuvor müssen die Wolfsburger ihren großen Kader noch verkleinern. Wechselkandidaten sind Jeffrey Bruma, PG Ntep, Riechedly Bazoer – und möglicherweise auch Josip Brekalo.

Der VfL-Flügelflitzer Josip Brekalo hat den Verantwortlichen um Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer im Saisonfazit-Gespräch gesagt, dass er den Klub bei einem passenden Angebot verlassen möchte. Das hat auch Brekalos neuer Berater Fali Ramadani bei den VfL-Verantwortlichen in einem Gespräch in Wolfsburg hinterlegt.

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Brekalo (Vertrag bis 2023) will weg – dabei hatte der kleine Kroate, der wegen einer Knieverletzung gerade bei der U21-EM in Italien und San Marino zuschauen muss, in der ersten Hälfte der Hinserie noch regelmäßig gespielt, doch nach einer Systemumstellung war Brekalo fortan meist Bankdrücker.

Darum wechselten die Trainer des VfL Wolfsburg

1997/98: Aufstiegstrainer <b>Willi Reimann</b> wurde im Team respektiert, herzlich war sein Umgang mit den Spielern nie. Nach der Winterpause wurden Risse sichtbar; als die WAZ enthüllte, dass Manager Peter Pander Reimanns Defizite im Umgang mit den Spielern ausgleichen sollte, war der Trainer sauer („Dann kann ich ja hinwerfen“), der VfL nahm die Aussage als Rücktritt. Uwe Erkenbrecher wurde für ein Spiel Interimscoach, dann folgte <b>Wolfgang Wolf</b>, der mit drei 1:0-Siegen in Folge startete. Zur Galerie
1997/98: Aufstiegstrainer Willi Reimann wurde im Team respektiert, herzlich war sein Umgang mit den Spielern nie. Nach der Winterpause wurden Risse sichtbar; als die WAZ enthüllte, dass Manager Peter Pander Reimanns Defizite im Umgang mit den Spielern ausgleichen sollte, war der Trainer sauer („Dann kann ich ja hinwerfen“), der VfL nahm die Aussage als Rücktritt. Uwe Erkenbrecher wurde für ein Spiel Interimscoach, dann folgte Wolfgang Wolf, der mit drei 1:0-Siegen in Folge startete. ©

Unter anderem ist Benfica Lissabon interessiert am Flügelspieler, zudem gibt es noch ein, zwei weitere lose Anfragen von Klubs aus dem Ausland für Brekalo, für den der VfL knapp 20 Millionen Euro verlangt. VfL-Manager Schmadtke sagte dem Kicker dazu: „Josip ist ein hochbegabter Spieler, den wir sicher nicht vom Hof jagen werden. Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt.”

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Ein Brekalo-Verkauf könnte den Philipp-Wechsel nach Wolfsburg beschleunigen, der BVB soll knapp 20 Millionen Euro für den Offensivmann verlangen. So viel will und kann der VfL, der seinen Kader in Sachen Finanzen optimieren muss, nicht für den ehemaligen Freiburger bezahlen.