14. September 2019 / 09:32 Uhr

Wirbel um Ablöse für Benito Raman: Fortuna Düsseldorf wehrt sich gegen "Spiegel"-Bericht

Wirbel um Ablöse für Benito Raman: Fortuna Düsseldorf wehrt sich gegen "Spiegel"-Bericht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benito Raman wechselte im Sommer von Fortuna Düsseldorf zu Schalke 04
Benito Raman wechselte im Sommer von Fortuna Düsseldorf zu Schalke 04 © imago images / Sven Simon
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Fortuna Düsseldorf hat die vom "Spiegel" erhobenen Vorwürfe gegen den Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann bestritten. Der Klub äußert sich zur Ablöse für Benito Raman und einer angeblichen "Günstlingswirtschaft".

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Fortuna Düsseldorf hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zurückgewiesen, wonach Vorstandschef Thomas Röttgermann eine angeblich unwahre Ablösesumme für den Transfer von Benito Raman verbreitet habe. Zudem wehrt sich der Bundesliga-Klub gegen den vom Nachrichtenmagazin erhobenen Vorwurf der "Vetternwirtschaft" bei der Fortuna. Darüber hatte zuvor auch das Handelsblatt berichtet. Der Klub sei darüber "überrascht und irritiert", hieß es am Freitagabend in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite der Düsseldorfer.

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Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber, der Transfer des Fortuna-Stürmers Raman zu Schalke 04 könne den Düsseldorfern nur im "ungeahnten Erfolgslauf maximal zehn Millionen Euro" einbringen. Es sei eine fixe Ablösesumme von 6,5 Millionen vereinbart worden. Das Magazin beruft sich dabei auf den ihm nach eigener Aussage vorliegenden Transfervertrag. Röttgermann hatte dem Kicker gesagt, das Gesamtpaket für Raman liege "nördlich von 13 Millionen Euro".

Fortuna äußert sich zu Raman-Ablöse

In der Fortuna-Stellungnahme wird die Spiegel-Darstellung als "falsch" bezeichnet: "Der Transfer von Benito Raman hat inklusive aller in großen Teilen garantierten Bonuszahlungen sowie dem Leihgeschäft von Bernhard Tekpetey eine Größenordnung von mindestens 13 Millionen Euro." Tekpetey war im Sommer als Teil des Transferpakets auf Leihbasis von Gelsenkirchen nach Düsseldorf gewechselt.

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Doch die vom Spiegel erhobenen Vorwürfe gehen weiter: Wie zuvor bereits das Handelsblatt wertet das Nachrichtenmagazin die Verpflichtung von Röttgermanns Bekannten Felix Welling als neuen Fortuna-Direktor als "Günstlingswirtschaft". Von der Fortuna hieß es dazu: "Fortuna Düsseldorf stellt klar, dass der Vorstand bei der Personalbesetzung ausschließlich fachliche Qualitäten als Kriterium zugrunde legt. Sogenannte Vetternwirtschaft ist somit absolut ausgeschlossen."

Röttgermann seit April Vorstandschef bei der Fortuna

Welling arbeitete zuvor wie auch Röttgermann für den Liga-Rivalen VfL Wolfsburg. Zusammen sollen beide die Entwicklung einer App geplant haben. Nach Aussage Röttgermanns sei er aus dem Projekt ausgestiegen, als er im April Vorstandschef bei Fortuna geworden sei.