20. August 2017 / 11:02 Uhr

Wirbel um geschwärzten Timo Werner auf Videowürfel: Das sagt der FC Schalke 04!

Wirbel um geschwärzten Timo Werner auf Videowürfel: Das sagt der FC Schalke 04!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Timo Werner ist Feindbild der Schalke-Fans. Auf dem Videowürfel zeigte Schalke nun sein Bild nicht. Die Erklärung ist einfach, diskutiert wird trotzdem.
Timo Werner ist Feindbild der Schalke-Fans. Auf dem Videowürfel zeigte Schalke nun sein Bild nicht. Die Erklärung ist einfach, diskutiert wird trotzdem. © imago
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Leipzigs Stürmer ist nach seiner Schwalbe aus der Vorsaison verhasst im Schalker Anhang. Jetzt trug auch der Klub nicht unbedingt zu einer Deeskalation bei – mit einer verwirrenden Aktion vor dem Spiel zwischen S04 und RB.

Das Spiel von RB Leipzig beim FC Schalke 04 (S04 siegte 2:0) wurde für Stürmer Timo Werner zum Spießrutenlauf. Pfiffe vor dem Anpfiff und bei jeder Ballberührung, Schmähgesänge ("Timo Werner ist ein H*sohn") während des Spiels – und dann war da natürlich noch die unangenehme Sache mit dem Schalker Videowürfel. Wie üblich wurden alle Spieler vor der Partie mit ihrem Porträt und der Rückennummer vorgestellt – auch Werner. Nur: Ausgerechnet beim Confed-Cup-Sieger fehlte das Bild. Werner wurde geschwärzt!

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Die Aufregung war groß: Machte Schalke 04 das extra? Denn nach einer Schwalbe beim 2:1 gegen S04 im Dezember 2016 ist Werner auf Schalke geächtet, seitdem schlägt dem Youngster der pure Hass entgegen. So auch diesmal. Mit einem Hass auf Werner hatte die Schwärzung allerdings nichts zu tun. Der SPORTBUZZER klärt auf.

Warum war Timo Werner geschwärzt?

Die Erklärung ist denkbar einfach. Beim Media-Day, als die Porträtaufnahmen der Spieler gemacht wurden, fehlte Werner, weil er nach dem Confed Cup länger Urlaub hatte.

Was sagen die Verantwortlichen von Schalke 04 und RB Leipzig?

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Schalkes Manager Christian Heidel grollte. "Das hat mich sehr geärgert. Leider hat die DFL zu zwei der RB-Spieler keine Fotos geschickt, einer war Timo Werner. Aber das hätte man dennoch besser lösen können", sagte der frühere Mainzer. Sein Gegenüber Oliver Mintzlaff blieb gelassen: "Erster Spieltag für alle, da läuft nicht alles rund …"

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