19. November 2019 / 16:52 Uhr

Wirbel um Jubel: Ex-Bundesliga-Star Calhanoglu verteidigt Militärgruß türkischer Nationalspieler

Wirbel um Jubel: Ex-Bundesliga-Star Calhanoglu verteidigt Militärgruß türkischer Nationalspieler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verteidigt den Militärgruß-Jubel: Hakan Calhanoglu.
Verteidigt den Militärgruß-Jubel: Hakan Calhanoglu. © (c) AP
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Der Militärgruß-Jubel türkischer Nationalspieler sorgte während der EM-Qualifikation mehrfach für Wirbel. Nun verteidigte der ehemalige Bundesliga-Star Hakan Calhanoglu die Geste und sagte, dass es kein politisches Zeichen sei.

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Der türkische Fußball-Nationalspieler Hakan Calhanoglu hat den Salut-Jubel während des EM-Qualifikationsspiels gegen Albanien verteidigt. „Es war einfach ein Gruß an unser Militär“, sagte der Profi vom AC Mailand in einem Interview der „Sport Bild“. Der Gruß sei weder als politisches Zeichen, noch als Provokation zu verstehen, sagte der 25-Jährige.

„Wir wollten mit dem Gruß unsere Soldaten motivieren, dass sie wieder gesund zurückkommen.“ Als Fußballer spreche er nur ungern über Politik, aber er fände es schade, wenn die türkischen Spieler jetzt in einem schlechten Licht dastünden, erläuterte der ehemalige HSV-Profi.

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Mehrere Profis hatten zuletzt mit ihrem Salut-Jubel für die bei der Militäroffensive in Nordsyrien im Einsatz befindlichen Soldaten für Aufsehen gesorgt und die UEFA zu einer Untersuchung veranlasst. Türkische Nationalspieler hatten in den EM-Qualifikationsspielen gegen Albanien und Frankreich beim Torjubel den militärischen Gruß mit der ausgestreckten Hand an der Stirn gezeigt und damit die türkischen Soldaten im Syrien-Einsatz geehrt. Darunter waren gegen Albanien auch die Bundesliga-Profis Kaan Ayhan und Kenan Karaman von Fortuna Düsseldorf, die aber gegen Frankreich nicht mehr salutierten. Ihr Verein hatte sich zuvor "in aller Deutlichkeit von jeglicher vermeintlich politisch motivierten Handlung, die gegen die Werte des Vereins verstößt", distanziert.

Türkische Spieler jubeln mit Militärgruß während Syrien-Offensive

Die Aktion wurde mehrfach auch in den unteren Spielklassen nachgeahmt und löste eine kontroverse Debatte über politische Statements im Fußball aus. Internationale Medien kritisierten den als politisches Bekenntnis interpretierten militärischen Gruß scharf.

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Der türkische Fußballverband teilte zu den Szenen nach dem Siegtreffer der türkischen Nationalmannschaft gegen Albanien mit: „Die Fußballer haben dieses Tor mit dem Militärgruß den Soldaten geschenkt, die in der "Operation Friedensquelle" dienen.“ Der türkische Militäreinsatz richtete sich gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien. Der Einsatz wurde international scharf kritisiert.

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