19. Juli 2018 / 10:48 Uhr

Wird eSport olympisch? IOC-Präsident Bach trifft sich mit Gaming-Experten

Wird eSport olympisch? IOC-Präsident Bach trifft sich mit Gaming-Experten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
IOC-Präsident Thomas Bach trifft sich mit Gaming-Experten. 
IOC-Präsident Thomas Bach trifft sich mit Gaming-Experten.  © imago/Eibner Europa
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Die eSport-Szene in Deutschland wächst stetig. Nun soll darüber diskutiert werden, ob es in Zukunft eine olympische Disziplin werden soll. IOC-Präsident Thomas Bach sucht das Gespräch mit Experten.

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Wird eSport in Zukunft eine olympische Disziplin? Um diese Frage geht es bei dem Treffen des deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach und Experten aus der eSport-Szene am Freitag und Samstag. Der Funktionär will sich über die unterschiedlichen Facetten der aufstrebenden Gaming-Bewegung informieren.

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Eine Aufnahme bei Olympia scheint zumindest nicht völlig abwegig. Der IOC-Präsident ist nicht abgeneigt. "eSport ist ein aufregender und wachsender Sektor, in dem sich Millionen junge Menschen weltweit bewegen. Die olympische Bewegung kann auf keinen Fall ein solches Phänomen ignorieren", sagte der Funktionär dem Branchendienst sport intern.

Mehr zu eSport

Als eSport werden virtuelle Wettbewerbe an der Konsole definiert. Dabei kann im Einzel- oder Mehrspielermodus gespielt werden. Allein in Deutschland gibt es mehrere hunderttausend Spieler - Tendenz steigend. Als bekannteste Spiele gelten League of Legends, FIFA oder Counter Strike.

Rahmenbedingungen erforderlich

Um überhaupt als olympische Sportart anerkannt zu werden, müssen jedoch Voraussetzungen erfüllt werden. Zum einen braucht der eSport einheitliche Regeln und grundsätzliche Vorgaben wie Spiellängen oder die verschiedenen Spielmodi. Darüber hinaus muss eSport erst einmal als Sportart anerkannt werden. Bislang steht die Anerkennung zumindest im Koalitionspapier der deutschen Bundesregierung, doch die endgültige Entscheidung noch aus.

eSport zu Olympia? Stimmt ab!