02. Mai 2022 / 23:07 Uhr

"Wird zäh, in den Schlaf zu kommen": RB Leipzig hadert nach der Niederlage in Gladbach

"Wird zäh, in den Schlaf zu kommen": RB Leipzig hadert nach der Niederlage in Gladbach

Kathleen Retzar
Leipziger Volkszeitung
Lukas Klostermann mag nach dem 1:3 nicht mehr hinschauen.
Lukas Klostermann mag nach dem 1:3 nicht mehr hinschauen. © dpa
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Mit enttäuschten Gesichtern und großer Unzufriedenheit schlichen die Profis von RB Leipzig vom Platz. Das 1:3 (1:2) bei Borussia Mönchengladbach war im Kampf um Champions-League-Platz vier ein empfindlicher Rückschlag. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern und Trainern gesammelt.

Mönchengladbach. RB Leipzig hat vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Europa League eine Niederlage kassiert und muss um die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison bangen. Der Vize-Meister unterlag am Montagabend in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach mit 1:3 (1:2). Vor 35.324 Zuschauern im Borussia-Park schossen Breel Embolo (17. Minute) und Nationalspieler Jonas Hofmann (45.+2/77.) die Tore für die Gastgeber, die nach einer Roten Karte für Nico Elvedi (64.) wegen einer Notbremse in Unterzahl spielten.

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Der Treffer von Christopher Nkunku (36.) war zu wenig für die Leipziger, die durch die Niederlage auf Rang fünf zurückgefallen und damit aus den Champions-League-Plätzen gerutscht sind. Der Rückstand auf den Vierten Freiburg beträgt zwar nur einen Punkt, bedeutet aber auch, dass RB auf Schützenhilfe angewiesen ist, um die Königsklasse noch zu erreichen.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Wir haben viele Bälle verloren, haben schlampig gespielt. Gladbach hat es dagegen gut gemacht. Die zweite Halbzeit lief dann deutlich besser. Das 1:3 ist sehr enttäuschend. Wir haben zu früh die Bälle weggespielt. Wir müssen das jetzt abhaken. Wir haben große Ziele und müssen in drei Tagen wieder mehr Leistung zeigen. Zur Galerie
Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Wir haben viele Bälle verloren, haben schlampig gespielt. Gladbach hat es dagegen gut gemacht. Die zweite Halbzeit lief dann deutlich besser. Das 1:3 ist sehr enttäuschend. Wir haben zu früh die Bälle weggespielt. Wir müssen das jetzt abhaken. Wir haben große Ziele und müssen in drei Tagen wieder mehr Leistung zeigen." ©

Die Gladbacher dürfen nach einer insgesamt sehr enttäuschenden Saison noch auf einen versöhnlichen Saisonabschluss und einen erneut einstelligen Tabellenplatz am Ende hoffen. Der gelang den Borussen seit zehn Jahren immer.

Erst nach der Pause, als die Leipziger plötzlich Druck machten, musste das Team von Trainer Adi Hütter für den Sieg auch kämpfen. Vor dem Wechsel hatte RB zwischen den Halbfinalspielen in der Europa League gegen die Glasgow Rangers noch recht gehemmt gewirkt.