11. Januar 2020 / 10:03 Uhr

BVB-Star Axel Witsel verteidigt Trainer Lucien Favre - Meisterschaft noch nicht abgeschrieben

BVB-Star Axel Witsel verteidigt Trainer Lucien Favre - Meisterschaft noch nicht abgeschrieben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dortmunds Axel Witsel hat sich hinter Trainer Lucien Favre gestellt
Dortmunds Axel Witsel hat sich hinter Trainer Lucien Favre gestellt © Getty Images/Montage
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Mittelfeld-Star Axel Witsel von Borussia Dortmund hat Trainer Axel Witsel nach der durchwachsenen Hinserie in Schutz genommmen und die Mannschaft zur Verantwortung gerufen. Der Belgier hofft weiterhin auf den Gewinn der Meisterschaft.

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Mittelfeld-Motor Axel Witsel von Borussia Dortmund hat Trainer Lucien Favre nach der teils schwierigen Hinrunde in Schutz genommen: "Es ist nicht der Trainer schuld, wir sind ein Team. Die Hinrunde war ein Auf und Ab, aber wir haben uns ja nicht verändert. Wir haben immer noch die gleiche Qualität, und der Trainer genauso", sagte der Belgier in einem Interview mit der Funke Mediengruppe. Der BVB steht nach 17 Spieltagen auf Platz vier der Bundesliga-Tabelle und hat sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig. Favre war während schwächeren Phasen in der Hinserie zuweilen in die Kritik geraten.

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Trotz der mäßigen Ausgangslage hat der 30-jährige Witsel die Meisterschaft noch nicht abgeschrieben: "Ich will Titel gewinnen. Darum geht es im Fußball. Ob es die Meisterschaft ist oder der Pokal. Wir sind in der Bundesliga noch nah dran am ersten Platz, alles ist offen", sagte Witsel.

Witsel erklärt nach Unfall: Noch einen Monat mit Gesichtsmaske

Nach seinem Nasenbeinbruch muss Witsel selbst noch etwa einen Monat mit einer Gesichtsmaske spielen. "Mein Ziel ist es, im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain Mitte Februar ohne aufzulaufen. Aber der Arzt ist der Boss. Wenn er sagt, dass ich die Maske noch eine Woche länger tragen muss, mache ich es", sagte er. Das Achtelfinal-Hinspiel gegen Paris ist am 18. Februar.

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Witsel hatte sich die Gesichtsverletzung im Dezember vor dem Champions-League-Spiel gegen Slavia Prag zuhause zugezogen. Den Unfall beschrieb er jetzt zum ersten Mal näher "Ich war zu Hause, bin die Treppe heruntergefallen und habe mir die Nase gebrochen. Ich wurde noch in der Nacht operiert, dann durfte ich mich acht Tage nicht wirklich bewegen", sagte der defensive Mittelfeldspieler, der bis Weihnachten ausgefallen war und im Trainingslager in Marbella derzeit mit Maske trainiert.