29. November 2019 / 07:51 Uhr

Wirbel um Termin für WM 2022 - Vogts: "Dann muss die Bundesliga früher anfangen"

Wirbel um Termin für WM 2022 - Vogts: "Dann muss die Bundesliga früher anfangen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Berti Vogts trainierte das DFB-Team von 1990 bis 1998.
Berti Vogts trainierte das DFB-Team von 1990 bis 1998. © imago images/ActionPictures
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Einem Bericht des "Kicker" zufolge sollen zwischen dem letzten Bundesligaspiel und dem ersten WM-Spiel im Jahr 2022 in Katar nur acht Tage liegen. Berti Vogts fordert nun ein Einschreiten der großen Verbände - notfalls müsse die Bundesliga früher beginnen.

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Berti Vogts, ehemaliger DFB-Coach, hat sich zum Termin-Wirbel rund um die WM 2022 in Katar geäußert. "Am besten sollte sich der DFB so schnell wie möglich mit den starken Verbänden wie England, Spanien, Italien, Frankreich und Brasilien zusammentun und der Fifa sagen: So geht es nicht, wir wollen einen anderen Termin", sagte er gegenüber der Bild. Nach einem Bericht des Kicker sollen zwischen dem letzten Bundesligaspieltag (11.12 bis 13.12.) und dem WM-Eröffnungsspiel (21.12.) lediglich acht Tage liegen. Eine optimale Vorbereitung für die deutsche Nationalmannschaft wäre so gar nicht möglich.

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Vogts plädiert deshalb für eine Veränderung des Terminkalenders der Fifa. "Ich könnte mir vorstellen, dass das Eröffnungsspiel erst nach Weihnachten ist und dann im Januar gespielt wird. Damit könnten wir Europäer gut zurechtkommen. Für Katar wäre das sicher auch kein Problem, die WM später auszutragen", so Vogts. In der Vergangenheit hat sich allerdings schon oft gezeigt, wie wenig kompromissbereit die mächtige Fifa ist. Auch als sich nach der WM-Vergabe nach Katar großer Widerstand aufgrund der hohen Temperaturen und der Menschenrechtsverhältnisse im Wüstenstaat regte, machte die Fifa keine Anstalten ihre Auswahl zu überdenken.

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Vogts nimmt Liga in die Pflicht

Sollte eine Terminänderung seitens der Fifa nicht eintreffen, so nimmt Vogts die heimische Liga in die Pflicht, um die Spieler vor einer zu hohen Belastung zu schützen. "Dann muss die Bundesliga entgegenkommen und früher anfangen oder mehr Spieler nach der WM machen - damit hat die Fifa dann ja nichts zu tun", so der 72-Jährige, der die deutsche Nationalmannschaft von 1990 bis 1998 trainierte und mit ihr 1996 Europameister wurde. Der DFB hat sich bisher nicht zum Wirbel um den WM-Termin geäußert.

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