14. Februar 2020 / 14:06 Uhr

Enttäuschender WM-Auftakt der deutschen Rodler: Wendl/Arlt holen Bronze - Russen dominieren

Enttäuschender WM-Auftakt der deutschen Rodler: Wendl/Arlt holen Bronze - Russen dominieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Holten die einzige deutsche Medaille zum WM-Auftakt: Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt im Eiskanal.
Holten die einzige deutsche Medaille zum WM-Auftakt: Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt im Eiskanal. © Vladimir Astapkovich/dpa
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Die Rodel-WM im russischen Sotchi hat für die deutschen Athleten nicht wie erhofft begonnen. Einzig die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt holten über die Sprintdistanz Bronze. Julia Taubitz und Felix Loch fahren an den Medaillen vorbei. Dominiert haben die russischen Athleten.

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Der Bundestrainer Norbert Loch hatte es geahnt! Die deutschen Rodler haben zum Auftakt der WM im russischen Sotchi das Nachsehen im Rennen um die Medaillen. Weder bei der Männern noch bei der Frauen sprang eine Medaille über die Sprintdistanz heraus. Einzig die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt fuhren auf den Bronze-Rang.

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Die Gesamtweltcup-Zweiten Wendl/Arlt kamen am Freitag auf der Olympiabahn von 2014 auf den dritten Rang hinter den neuen Weltmeistern Aleksander Denisew/Wladislaw Antonow (Russland) und den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner. Die Titelverteidiger Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) wurden Vierte. Das Winterberger Duo Robin Geueke/David Gamm kam auf den zwölften Rang.

Taubitz wird Vierte in Sotchi

Taubitz, die deutsche Hoffnung bei den Frauen, hat im WM-Sprintwettbewerb einen Podestplatz verfehlt und sich den russischen Gastgeberinnen geschlagen geben müssen. Die 23 Jahre alte Sportsoldatin aus Oberwiesenthal kam am Freitag bei den Titelkämpfen in Sotschi nur auf Rang vier und konnte ihren Vorjahreserfolg als WM-Zweite nicht wiederholen. Neue Weltmeisterin wurde Jekatarina Katnikowa vor der Weltcup-Führenden Tatjana Iwanowa und der Lettin Eliza Cauce.

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Anna Berreiter aus Berchtesgaden und Cheyenne Rosenthal aus Winterberg kamen nur auf die Plätze neun und zehn. Im Vorjahr belegten die deutschen Frauen im Sprint bei den Titelkämpfen in Winterberg alle drei Podestplätze.

Felix Loch nur auf Platz 13

Noch schlechter lief es für Weltmeister Felix Loch. Der Vorjahres-Zweite im Sprintwettbewerb kam am Freitag auf der Olympia-Bahn von 2014 nur auf den enttäuschenden 13. Platz vor seinem Teamkollegen Sebastian Bley, der 14. wurde. Neuer Weltmeister auf der verkürzten Strecke mit fliegendem Start wurde der Russe Roman Repilow vor dem Österreicher David Gleirscher und Dominik Fischnaller aus Italien.

Damit bestätigte sich das, was Bundestrainer Loch vor dem Start der WM dem SPORTBUZZER sagte. "Es wird für uns sicherlich schwierig. Die russischen Athleten sind auf ihrer Bahn eine Macht. Wir sind nicht mehr die Rodelnation Nummer eins."

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