30. November 2022 / 07:36 Uhr

Nach WM-Aus: Katar-Trainer Felix Sanchez und Ecuador-Coach Gustavo Alfaro vor unklarer Zukunft

Nach WM-Aus: Katar-Trainer Felix Sanchez und Ecuador-Coach Gustavo Alfaro vor unklarer Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Katar-Trainer Felix Sanchez (links) und Ecuador-Coach Gustavo Alfaro sprechen über ihre Zukunft als Nationaltrainer.
Katar-Trainer Felix Sanchez (links) und Ecuador-Coach Gustavo Alfaro sprechen über ihre Zukunft als Nationaltrainer. © IMAGO/Ulmer/Teamfoto/Getty (Montage)
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Für Gastgeber Katar und Ecuador geht´s bei der Weltmeisterschaft nicht weiter. Die beiden Trainer Felix Sanchez und Gustavo Alfaro machen sich nach dem frühen Ausscheiden Gedanken um die Zukunft als Nationalcoach.

Nach dem endgültigen Turnierende für WM-Gastgeber Katar ist die Zukunft von Trainer Felix Sanchez noch ungeklärt. Der 46 Jahre alte Spanier scheute nach dem 0:2 gegen die Niederlande am Dienstag vor konkreten Antworten. "Was meine Zukunft angeht, bin ich mir nicht sicher. Ich muss reflektieren und nachdenken. Wir haben noch nicht speziell darüber gesprochen, was nun passiert", sagte Sanchez.

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Der frühere Jugendcoach des FC Barcelona ist bereits seit über 16 Jahren in Katar, begann in der Aspire-Akademie und stieg nach Stationen bei U-Mannschaften 2017 zum Nationaltrainer auf. Sorgen um die Zukunft des Asienmeisters macht sich Sanchez nicht. "Das Gute an der Nationalmannschaft von Katar ist, dass wir einen langfristigen Plan haben, der nicht an mir hängt", sagte der Fußball-Lehrer.

Die kritischen Stimmen zum frühen Aus als schwächster Gastgeber der WM-Geschichte konnte er nicht nachvollziehen. "Für ein Land mit nur 6000 lizenzierten Spielern war das ein erwartbares Szenario", sagte Sanchez: "Wir haben zwei gute Spiele gegen den Senegal und die Niederlande abgeliefert. In unserem ersten Spiel waren wir nicht auf unserem gewohnten Level. Wir sind sehr realistisch in dem, was wir erreichen können."

Ecuador-Trainer Alfaro denkt über Karriere nach

Neben Sanchez denkt auch Ecuadors Trainer Gustavo Alfaro denkt über die Zukunft als Nationalcoach nach. Nach dem Vorrunden-Aus will sich der 60 Jahre alte Argentinier in Ruhe überlegen, ob er weitermacht. "Ich brauche jetzt etwas Zeit, um darüber nachzudenken, ob ich meine Karriere fortsetzen will", sagte Alfaro nach dem 1:2 (0:1) am Dienstag in Al-Rajjan gegen Senegal. Durch die Niederlage im letzten Gruppenspiel verpassten die Südamerikaner, denen schon ein Unentschieden gereicht hätte, die zweite WM-Achtelfinalteilnahme nach 2006.

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"Das ist gerade sehr schmerzvoll", sagte Alfaro weiter: "Ich brauche jetzt aber etwas Abstand, um mir in Ruhe zu überlegen, was ich machen will." Seinem Team prophezeite er eine gute Zukunft: "Das ist noch ein junges Team. Ich bin mir sicher, sie werden eine zweite Chance erhalten."

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