19. November 2021 / 08:35 Uhr

Wohin am Leipziger Sport-Wochenende? Das sind die aktuellen SPORTBUZZER-Tipps

Wohin am Leipziger Sport-Wochenende? Das sind die aktuellen SPORTBUZZER-Tipps

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Vielleicht wollen die Sportfans zum Eishockey, zum Frauen-Fußball oder zum Basketball? Wer weiß das sooo genau?
Vielleicht wollen die Sportfans zum Eishockey, zum Frauen-Fußball oder zum Basketball? Wer weiß das sooo genau? © Christian Modla
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Egal ob Eishockey, Fußball, Basketball oder mehr: Der Leipziger Sport-Kalender ist prall gefüllt. Die Entscheidung, welches Spiel oder welchen Wettkampf man besuchen möchte, ist wirklich nicht leicht. Der SPORTBUZZER hat (abermals) eine kleine, ganz subjektive Auswahl für den unentschlossenen Sportfan getroffen.

Sport-Fans haben in Leipzig an jedem Wochenende eine große Auswahl. Diese fällt in Hoch-Zeiten der Pandemie bescheidener aus. Dennoch kommen einige spannende Partien zustande. Frank Schober erklärt, welche Ereignisse stattfinden sollen – und welche Corona zum Opfer fallen.

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Eishockey: Nach einem Abstecher auf den Dienstag kehren die Exa IceFighters in den Freitag-Sonntag-Rhythmus zurück. Am Freitag (20 Uhr) geht es zum zweiten Derby der Saison in den Eisdom nach Halle. Am Sonntag (18 Uhr) empfangen die Eiskämpfer im Kohlrabizirkus die Crocodiles Hamburg.

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Rugby: Es ist das erste Rückrundenmatch, aber erst das dritte Heimspiel – und zugleich das letzte vor der Winterpause. Daher sind die Bundesliga-Cracks des RC Leipzig am Sonnabend (14 Uhr, Stahmelner Straße) gegen den Berliner RC besonders motiviert. Zumal sie heiß sind auf die Revanche. Denn im Hinspiel kamen die Sachsen nach langer Corona-Pause 5:52 unter die Räder. „In der Liga kann jeder jeden schlagen. Ich hoffe, dass drei unserer vier Verletzten vom Hamburg-Spiel zurückkehren“, so Trainer Andreas Kuntze.

Handball: Die überregionalen Ligen finden statt. Nach fünf Auswärtssiegen peilen die Piranhas aus Markranstädt am Sonntag (17 Uhr, Sportcenter) gegen Schwerin endlich den ersten Heimerfolg in dieser Drittliga-Saison an. Ein spannendes Match wird erwartet – beide Teams sind mit zehn Zählern Tabellennachbarn. In der männlichen A-Jugend kommt es am Samstag (15.30 Uhr, kleine Arena) zum spannenden Bundesliga-Match zwischen den DHfK-Jungs und der SG Flensburg-Handewitt.

Tischtennis: Holen die Zweitliga-Frauen der Leutzscher Füchse gegen Kolbermoor II ihre ersten Saisonpunkte? Dies ist zumindest das erklärte Ziel von Trainer Kai Wienholz und seinen Spielerinnen. „Zuletzt hatten wir schon einige enge Spiele – die Mädels werden alles geben“, so der Coach, der auf die Unterstützung des rund 50-köpfigen (Stamm-)Publikums setzt. Am Sonntag (14 Uhr) erfolgt in der Leplaystraße der erste Aufschlag an den grünen Platten.

Basketball: Für die Uni-Riesen geht es in der 2. Regionalliga auf und ab. Am Ende der Englischen Woche geht es am Sonntag (14 Uhr, kleine Arena) gegen Bamberg. Zuletzt gab es einen Sieg in Aisch (76:70) und eine Niederlage gegen Zwickau (65:73). Ein USC-Sieg wäre also wieder an der Reihe.


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Tennis: Derby-Time in der Oberliga der Männer. Am Sonnabend (19 Uhr) dürfte es in Abtnaundorf zwischen dem LSC 1901 und dem RC Sport sehr eng zugehen. Titelkandidat RC Sport steht nach dem dem verpatzten Auftakt (5:7 in Reichenbach) unter Druck.

Badminton: In der Regionalliga wartet die HSG DHfK auf die ersten Punkte. Am Samstag (16 Uhr) wird dies gegen Spitzenreiter Freystadt schwer, besser stehen die Chancen am Sonntag (10 Uhr, beides Raschwitzer Straße) gegen Ansbach.

Fußball: Der Amateurfußball befindet sich im Lockdown. Im Männerbereich gibt es in Leipzig neben dem Regionalliga-Derby keine weitere Partie. Wer sich die RB-Frauen gegen Nürnberg anschauen will, muss nach Franken reisen: Das Heimrecht wurde getauscht. Dass die Heimspiele der Frauen-Regionalligisten RB II, Eintracht Süd und Phoenix am Sonntag (14 Uhr) stattfinden, ist aktuell sehr wahrscheinlich.

Hallenhockey: Es war alles vorbereitet, doch am Donnerstag sagte der ATV 1845 die 32. Auflage des Messepokalturniers ab. ATV-Präsident Kai Müller-Hegemann: „Wir hätten spielen dürfen, aber wir wollen in der jetzigen Situation kein Pandemietreiber sein. Aus Verantwortung gegenüber der Gesundheit anderer gehen wir kein Risiko ein.“

Ringen: Der KFC wollte in der Regionalliga-Rückrunde angreifen, doch nun sind alle Kämpfe bis Jahresende ausgesetzt. Dies gilt auch für die zweite Mannschaft.