25. September 2021 / 12:19 Uhr

Wölfe empfangen Adler: VfL Potsdam beim Primus Altenholz zu Gast

Wölfe empfangen Adler: VfL Potsdam beim Primus Altenholz zu Gast

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
VfL-Coach Bob Hanning will mit seinem Team den nächsten Schritt machen.
VfL-Coach Bob Hanning will mit seinem Team den nächsten Schritt machen. © Julius Frick
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Die Drittliga-Handballer aus der märkischen Landeshauptstadt wollen an der Ostseeküste nachlegen.

In Berlin und Potsdam funktioniert die Kooperation zwischen Fuchs und Adler gut, an der Ostseeküste machen die Kieler Zebras und die Wölfe aus Altenholz seit Jahren gemeinsame Sache. Das Konzept der Zusammenarbeit ist ein ähnliches, bestätigt Bob Hanning. Doch der Trainer des Handball-Drittligisten VfL Potsdam betont, dass die Ambitionen in der märkischen Landeshauptstadt dann doch intensiver sind: „Auch der THW Kiel hat wie die Füchse Berlin das Interesse, vor der Haustür eine gute Mannschaft zu haben. Der Unterschied liegt aber darin, dass wir hier unbedingt möchten, dass der VfL ein Zweitligist ist.“

Fakt sei aber dennoch, dass die Potsdamer Adler heute (19.30 Uhr, Edgar-Meschkat-Halle) bei einem der stärksten Gegner in der Staffel A zu Gast sind. Der gastgebende TSV ist mit drei Siegen in die neue Saison gestartet und thront mit 6:0-Punkten an der Spitze. Und trotzdem scheinen die Rollen klar verteilt. „Wir gehen in kein Spiel rein, um es zu verlieren“, betont Hanning, „bei einer erfahrenen Altenholzer Truppe, die in eigener Halle über Körperlichkeit kommt, muss man aber erstmal gewinnen“.

In Bildern: Adler des VfL Potsdam fliegen den Mecklenburger Stieren davon.

Die Potsdamer Drittliga-Handballer (rote Trikots) steigerten sich im zweiten Durchgang und fertigten die Mecklenburger Stiere aus Schwerin mit 36:22 (16:14) ab. Zur Galerie
Die Potsdamer Drittliga-Handballer (rote Trikots) steigerten sich im zweiten Durchgang und fertigten die Mecklenburger Stiere aus Schwerin mit 36:22 (16:14) ab. © Julius Frick

Die Eindrücke unter der Woche stimmen den VfL-Coach nach dem 36:22-Auftakterfolg gegen Schwerin positiv: Nach dem Schwerin-Spiel bin ich weder depressiv wegen der ersten, noch euphorisch wegen der zweiten Halbzeit. Mit der Qualität und der Arbeitsbereitschaft unserer Jungs bin ich super zufrieden. Unsere Abwehr muss stabiler werden, das haben wir unter der Woche versucht zu lösen.“ Der eine oder andere VfL-Akteur ist angeschlagen, Kreisläufer Norman Flödl und Linksaußen Jardel Suana reisen nicht einmal mit. „Das soll aber keinen Abbruch tun, dass wir an der Mission Aufstieg weiter arbeiten“, erklärt Hanning, der mit seinem Team bereits am Freitag Richtung Ostseeküste aufbrach.