12. November 2019 / 09:44 Uhr

Wolff Fuss über das DFB-Team: Nachwehen der WM-Pleite von 2018 noch spürbar

Wolff Fuss über das DFB-Team: Nachwehen der WM-Pleite von 2018 noch spürbar

Wolff-Christoph Fuss
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Geht es nach SPORTBUZZER-Kolumnist Wolff Fuss bekommt Joachim Löw die Geschehnisse der WM 2018 noch zu spüren.
Geht es nach SPORTBUZZER-Kolumnist Wolff Fuss bekommt Joachim Löw die Geschehnisse der WM 2018 noch zu spüren. © imago images/ActionPictures/Montage
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In der Reihe "Viererkette" erklärt SPORTBUZZER-Kolumnist Wolff Fuss, inwieweit die WM 2018 bei der deutschen Nationalmannschaft noch nachwirkt, wer im DFB-Team bei der EM 2020 eine Rolle spielen kann und ob Löw tatsächlich nach dem Leistungsprinzip nominiert.

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Das Länderspieljahr 2019 geht auf die Zielgeraden. Zwei Spiele noch, dann ist die Qualifikation für die EM 2020 geschafft und Bundestrainer Joachim Löw geht in die Winterpause. Es war ein interessantes Jahr, wenngleich ich gestehen muss, dass mich an der anstehenden Länderspielpause die Pause mehr interessiert als die Länderspiele. Was möglicherweise auch ein Indiz dafür ist, dass die DFB-Elf nach wie vor ein Imageproblem hat. Es sah befremdlich aus, als sie in Dortmund gegen Argentinien testete und das Stadion nur gut zur Hälfte gefüllt war.

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Die Nachwehen der WM, bei der die Nationalmannschaft zunächst hoch zu Ross unterwegs war und schließlich krachend scheiterte, sind noch spürbar. Der DFB hat das erkannt, versucht, die Mannschaft nahbarer zu machen. Und Löw hat sportliche Konsequenzen gezogen, indem er die Herren Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng aussortiert hat. Die Tür für Boateng bleibt wohl zu, bei Hummels erinnerte jüngst DFB-Direktor Oliver Bierhoff daran, dass es erst vorbei ist, wenn der Blumenstrauß überreicht ist. Bei Müller könnte er eine ähnliche Aussage noch nachholen. Dass beide nicht zu den besten 23 Fußballern dieses Landes gehören sollen, klingt eher kreativ und mutig als dem Leistungsprinzip entsprechend.

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Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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Zu den besten Torhütern der Welt gehören Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen. In dieser Reihenfolge. Neuer schafft es sogar bei der 1:5-Niederlage seiner Bayern in Frankfurt, bester Spieler seines Teams zu sein. Das macht die Rangfolge logisch, wenngleich für ter Stegen unbefriedigend. Im nächsten Jahr ist EM. Gehört die deutsche Mannschaft zum engeren Favoritenkreis? Kein eindeutiges Ja, kein eindeutiges Nein. Dazu sind wir noch zu sehr in den Nachwehen.

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Immer dienstags wechseln sich an dieser Stelle Bestsellerautor Ronald Reng, der Ex-Schiedsrichter und heutige Motivationscoach Babak Rafati, Sky-Kommentator Wolff Fuss und Jochen Breyer, Moderator des ZDF-„Sportstudios“, mit Meinungsbeiträgen ab. Sie sind Kolum­nisten des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), zu dem auch der SPORTBUZZER gehört.

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