08. Juli 2019 / 11:20 Uhr

Wolfgang Schwenke freut sich auf "viele gemeinsame Doppelpässe" zwischen Holstein Kiel und den Glens

Wolfgang Schwenke freut sich auf "viele gemeinsame Doppelpässe" zwischen Holstein Kiel und den Glens

Marco Nehmer
Kieler Nachrichten
KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke besuchte San Francisco, um die Kooperation mit den Glens zu besiegeln.
KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke besuchte San Francisco, um die Kooperation mit den Glens zu besiegeln. © Uwe Paesler
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KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke, U19-Coach Dominik Glawogger und Nachwuchstrainer Christian Riecks kehren mit vielen neuen Eindrücken aus San Francisco zurück nach Kiel.

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Eine spannende Zeit liegt hinter ihnen. Seit dem 23. Juni war eine Delegation von Holstein Kiel um Geschäftsführer Wolfgang Schwenke, U19-Coach Dominik Glawogger und Nachwuchstrainer Christian Riecks in der Kieler Parnterstadt San Francisco, um die Kooperation mit den Glens, einem Fußballklub aus der USL League Two, zu besiegeln. Jetzt sind sie zurück. Mit vielen Eindrücken im Gepäck.

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„Hier sind während unseres Aufenthaltes in der Stadt neue Freundschaften entstanden“, sagt Schwenke. Mit Vereins-Offiziellen, Entscheidern aus Politik und Verwaltung, auch mit Start-ups aus dem Silicon Valley sind sie zusammengekommen. „Es war faszinierend zu beobachten, welch ungeheure Dynamik von San Francisco ausgeht“, sagt Schwenke. „Die unglaubliche Kreativität und das Tempo wollen wir neben all den sportlichen Aspekten künftig auch für uns besser nutzen.“

Sportliches Herzstück der Reise war ein Talentecamp mit 70 Jungen und Mädchen, geleitet von Glawogger und Riecks. Darüber hinaus hatte der Störche-Tross die Gelegenheit, den Klub – die Glens sind der größte Fußballverein San Franciscos – von Grund auf kennenzulernen. „Schnell wurde deutlich, wie international der Verein ausgerichtet ist und seine Programme für den Wachstumsmarkt USA entwickelt“, erklärt Schwenke. Der Verein habe „eine klare Vision für die Zukunft und möchte in den nächsten Jahren über seine Nachwuchsarbeit den Aufstieg in die höchsten amerikanischen Spielklassen schaffen“, sagt Schwenke. „Man könnte bei den Glens also durchaus von einem Start-up sprechen.“

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Ein Verein im Aufbruch also. Ein bisschen wie die KSV. Das eint beide Klubs, die ab sofort in nahezu allen Bereichen miteinander kooperieren werden. Und die nächsten Schritte sind bereits in Planung. Im September werden die Glens den Gegenbesuch antreten, in Kiel mit einigen U17-Talenten zum Training aufschlagen. „Wenn man so will“, sagt Schwenke, „haben wir das Spiel mit den Glens zusammen also gerade erst angepfiffen und freuen uns nun auf viele gemeinsame Doppelpässe.“