26. November 2018 / 09:45 Uhr

Wolfs Tor lässt Gettorfer SC beim Osterrönfelder TSV jubeln

Wolfs Tor lässt Gettorfer SC beim Osterrönfelder TSV jubeln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zweikampf ohne richtigen Sieger: Muhammed-Ali Dogan (Osterrönfeld/re.) und der Gettorfer Constantin Westphal gehen fast synchron zum Ball.
Zweikampf ohne richtigen Sieger: Muhammed-Ali Dogan (Osterrönfeld/re.) und der Gettorfer Constantin Westphal gehen fast synchron zum Ball. © Mario M. Koberg
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Landesliga Schleswig: Osterrönfelder TSV verliert zu Hause - Jevenstedt ohne Seefeldt ohne Chance

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In der Landesliga Schleswig musste der Osterrönfelder TSV gegen den Gettorfer SC eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Die Büdelsdorfer Talfahrt setzte in Satrup fort, während Jevenstedt beim 0:3 Reher/Puls ohne verletzten Topstürmer Lucas Seefeldt auf verlorenem Posten stand.

TSV Nordmark Satrup – Büdelsdorfer TSV 4:1

Der Matchplan der Gastgeber, auf Konter zu lauern und die Fehler der Gäste aus Büdelsdorf auszunutzen, ging voll und ganz auf. „Eigentlich legen wir alle Treffer selber vor“, haderte BTSV-Trainer Henning Hardt. „In der ersten Hälfte fehlte uns die Konsequenz, wir kamen immer einen Schritt zu spät.“ Und es ging mit einem 1:3-Rückstand in die Kabinen, wobei der als Eigentor eingetragene Anschluss der Gäste aus einem Büdelsdorfer Eckstoß entstand, den Justus Jeß auf den langen Pfosten köpfte (39.). „Der Ball wäre auch ohne gegnerische Einwirkung ins Tor gegangen“, beteuerte Hardt. Nach einer Umstellung in der zweiten Hälfte erkämpften sich die Gäste zwar Chance um Chance, doch keine von ihnen fand den Weg ins Satruper Tor. „In der zweiten Halbzeit war ganz klar mehr drin“, ärgerte sich Hardt.

Osterrönfelder TSV – Gettorfer SC 0:1

„Für uns ist es ein bitteres Ergebnis, denn wir haben ein gutes Spiel gezeigt“, ärgerte sich OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. Obwohl auch die Gastgeber gute Chancen verzeichneten, fiel im Anschluss an einen Ecken-Dreierpack unmittelbar vor dem Pausenpfiff der GSC-Siegtreffer. Niklas Wolf reagierte im Gedränge vor dem OTSV-Kasten am schnellsten und stellte auf 1:0 aus Sicht. Eine unschöne Aktion ereignete sich nach Abpfiff der Partie, als Osterrönfelds Arend Müller nach einem Handgemenge die Rote Karte für einen Schubser sah. „Auch, wenn das natürlich aus der Emotion heraus passierte, ärgern wir uns mehr über die Rudelbildung als über die verlorenen drei Punkte“, so Fuhrmann.

TuS Jevenstedt – FC Reher/Puls 0:3

„Das war eine absolut verdiente Niederlage für uns heute. Da gibt es keine zwei Meinungen. Zudem haben wir den Ausfall von unserem Torjäger Lucas Seefeldt nicht kompensieren können. Wir müssen uns jetzt irgendwie in die Winterpause retten“, so TuS-Chefcoach Michael Rohwedder. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und gingen durch Joshua Seider in Führung (20.). Als TuS-Coach Rohwedder mit der Einwechselung zweier Offensivkräfte das Ruder herumreißen wollte, sah TuS-Keeper Malte Tischer zu allem Überfluss wegen Meckerns Gelb-Rot. „Das hat natürlich alles über den Haufen geworfen, da ich nicht mehr so wechseln konnte, wie vorgesehen“, meinte Rohwedder. Ole Dau sicherte Reher/Puls (75., 85.) den verdienten Dreier.

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TSV Altenholz – VfR Horst 0:2

„Gegen so einen Gegner darf man einfach nicht in Rückstand geraten“, haderte TSVA-Coach Kristian Hamm. Doch genau das tat seine Elf. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte, ging es blitzschnell. Horsts Michel Gorny traf per Konter zum 1:0 (15.). Die Altenholzer mühten sich, als Pierre Didier Webessie in der VfR-Box gefoult wurde, gab es Elfmeter. Es passte jedoch ins Bild, dass Jonas Schäfer mit dem Strafstoß an Horsts Keeper Niklas Petersen scheiterte und Jannis Sändker den Nachschuss neben das Tor setzte (31.). Der „Genickschlag“ folgte prompt. Jan Behrendt erhöhte per Freistoß auf 2:0 (35.). In der Schlussphase sah der Altenholzer Janosch Barho nach einem Foulspiel eine umstrittene Rote Karte (84.).

TSV Rantrum – Eckernförder SV 0:2

Im ersten Durchgang drängten die Gastgeber auf holprigem Geläuf aufs Führungstor, das in der Luft lag, aber nicht fiel. „Die Rantrumer hatten Chancen, wir Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein“, war ESV-Trainer Maik Haberlag froh. In der zweiten Hälfte kam sein Team besser ins Spiel. „Wir hatten umgestellt und sind dadurch mit viel Schwung und Dampf besser zurecht gekommen“, sollte Haberlag nicht lange auf Erfolgserlebnisse warten. Nach einem Freistoß legte Ole Altendorf auf Franz-Philip Tuchen vor, der den ESV (60.) in Front brachte. Nur 120 Sekunden später konnte Altendorf sich selbst als Torschütze zum 2:0 (62.) feiern lassen. Den Rantrumern fehlte die Kraft für eine Wende. „Wir haben kühlen Kopf bewahrt und unseren Vorsprung ins Ziel gebracht“, lobte ein glücklicher Haberlag.

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