22. November 2020 / 12:46 Uhr

Wolfsburg mit Mehmedi statt Philipp: "Admir war sehr präsent im Training..."

Wolfsburg mit Mehmedi statt Philipp: "Admir war sehr präsent im Training..."

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Boris Baschin, Wolfsburg, SPORT, VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld, Fußball-Bundesliga, VW-Arena
Überzeugte im Training: Admir Mehmedi (l.) durfte für den VfL Wolfsburg von beginn an ran, Maximilian Philipp wiederum musste trotz guter Leistungen zuletzt zunächst auf der Bank Platz nehmen. © Boris Baschin
Anzeige

In der Startelf des VfL Wolfsburg beim Schalke-Spiel gab's nur eine Veränderung - und die überraschte. Ebenfalls überraschend: Kapitän Josuha Guilavogui fehlte erneut.

Anzeige

Zweiter Sieg in Folge für den VfL - dabei saß einer, der zuletzt auffällig war in der Wolfsburger Mannschaft, beim 2:0 auf Schalke überraschend auf der Bank: Statt für Maximilian Philipp entschied sich Trainer Oliver Glasner diesmal für Admir Mehmedi in der Offensive, weil der am Tag vor dem Spiel im Training ordentlich aufs Gaspedal getreten hatte...

Anzeige

"Admir hat im Training einen unglaublich agilen Eindruck gemacht", lobte der Österreicher den schweizerischen Nationalspieler, der gar nicht viel Zeit hatte, um sich für die Startelf zu empfehlen, weil Mehmedi in den Tagen zuvor bei der Nationalelf gewesen war. Beim 2:1 gegen Belgien hatte Wolfsburgs Nummer 14 gar getroffen. Und auf Schalke war er dann gleich erste Wahl - dabei hatte Philipp, der die Rolle hinter Stürmer Wout Weghorst auch sehr gern spielt, sowohl beim 1:1 bei Hertha BSC als auch beim 2:1 gegen 1899 Hoffenheim eine Torvorlage geliefert.

<b>Koen Casteels</b>: Gute Strafraumbeherrschung, da, wenn er gebraucht wurde – wie etwa bei den Versuchen von Paciencia und Raman. - Note: 3 Zur Galerie
Koen Casteels: Gute Strafraumbeherrschung, da, wenn er gebraucht wurde – wie etwa bei den Versuchen von Paciencia und Raman. - Note: 3 ©

Und doch entschied sich Glasner für Mehmedi, "weil er mit großer Spielfreude und großem Enthusiasmus" trainiert habe. Der Coach weiter: "Er war sehr präsent im Training. Und ich habe immer schon betont, dass ich mir immer wieder die Trainingsleistungen ansehe." Im Spiel machte es Mehmedi dann ordentlich, aber der 29-Jährige ist in dieser Saison (eine Torvorlage in acht Spielen) noch nicht so auffällig wie in der vergangenen Runde. In der hatte Mehmedi immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Aber wenn er fit war, war er meist ein Faktor im VfL-Spiel. Auf Schalke durfte er 89 Minuten ran, erst dann kam Philipp.

Der VfL Wolfsburg auf Schalke - Die Bilder

Oliver Glasner vorm Anpfiff Zur Galerie
Oliver Glasner vorm Anpfiff ©

Gar nicht mit dabei war Josuha Guilavogui - dabei schien nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel gar die Startelf möglich, Glasner hatte es nicht ausgeschlossen. Aber nachdem der Franzose zu Wochenbeginn noch ohne Probleme hatte trainieren können, zwickte zum Wochenende wieder der Oberschenkel. Der VfL-Trainer: "Ich habe ja gesagt, wir müssen immer abwarten, wie er die Belastung verträgt. Wir haben gesagt, wir wollen kein Risiko eingehen und geben ihm noch die Tage, um hundertprozentig fit zu werden und um keine neue Verletzung zu riskieren, deshalb ist Josh zu Hause geblieben."