08. Dezember 2021 / 18:21 Uhr

Wolfsburg-Talente verlieren gegen Lille, Ambros unterschreibt Profivertrag

Wolfsburg-Talente verlieren gegen Lille, Ambros unterschreibt Profivertrag

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Hat einen Profivertrag unterschrieben: Lukas Ambros aus der U19 des VfL Wolfsburg.
Hat einen Profivertrag unterschrieben: Lukas Ambros aus der U19 des VfL Wolfsburg. © Roland Hermstein
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Die U19 des VfL Wolfsburg hat auch ihr letztes Gruppenspiel in der Youth League nicht gewinnen können. Die Niedersachsen verloren mit 0:3, ein Top-Talent der Wolfsburger dürfte dennoch happy sein.

Raus ohne Applaus: Die U19 des VfL Wolfsburg hat auch ihr letztes Gruppenspiel in der Youth League nicht gewinnen können, das Team von Trainer Christian Wimmer (sechs Spiele, ein Remis, fünf Niederlagen) verlor gegen die Talente des OSC Lille vor 210 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 0:3. Bereits Anfang November, nach der Last-Minute-Niederlage gegen Red Bull Salzburg war der VfL aus diesem Wettbewerb ausgeschieden. Nicht mit dabei gegen Lille war Top-Talent Lukas Ambros, weil er angeschlagen ist. Das Youth-League-Aus schmerzt auch ihn, gleichwohl ist der 17-Jährige happy, weil er gerade einen Profivertrag unterschrieben hat.

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"Ich freue mich, meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben", schrieb er bei Instagram und postete dazu Fotos von der Vertragsunterzeichnung - auf den Fotos ist auch VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer zu sehen. "Danke an alle meine Teamkollegen, Trainer und alle, die dazu beigetragen haben", schreibt Ambros weiter und bedankt sich anschließend noch bei seiner Familie und seinen Freunden. Ambros war im Sommer 2020 von Slavia Prag nach Wolfsburg gewechselt - und hätte im vergangenen Sommer in der Vorbereitung bei den Profis vorspielen sollen, doch wegen einer Verletzung war das nicht möglich. Demnächst jedoch dürfte erneut die Chance bekommen, sich im Training mit Wout Weghorst und Co. zeigen zu können.

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Bei der Niederlage gegen die Franzosen war er wegen einer Fußverletzung nicht mit dabei. Ärgerlich: Schon nach 40 Sekunden lagen die Wolfsburger hinten - nach der ersten Pressing-Aktion der Gäste ging es rasend schnell. Balleroberung, Ball in die Tiefe - und schon führte Lille. Exaucé Mpembele Boula haute die Kugel unter die Latte. Nach einer guten Viertelstunde hatten die Wolfsburger Glück, weil José Bica mit seinem Knaller nur die Latte traf. Nach gut 20 Minuten wiederum hatte Lille die nächste dicke Chance, belohnte sich aber nicht.

Nach der Pause jedoch machte Lille alles klar, nach einer Stunde kam Lille durch die Mitte - und diesmal war Bica eiskalt. Er vollendete nach einem schönen Lupfer von Jean-Pierre Longonda per Direktabnahme. Damit war das Spiel entschieden, aber Lille legte noch einen Treffer nach - in der Nachspielzeit behauptete sich der eingewechselte Kaile Auvray auf der linken Seite sehenswert und ließ gleichzeitig einige VfL-Talente nicht gut aussehen, als er nach einer Einzelaktion halblinks im Strafraum das 3:0 für die Gäste erzielte.

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"Das war ein extrem bitterer Start für uns, wenn du in der ersten Minute mit der ersten Aktion gleich das 0:1 bekommst", so Trainer Wimmer. Das habe dem Gegner in die Karten gespielt. Lille glänzte vor allem per Konter. Wimmer ehrlich: "Wir haben dann folgerichtig das zweite und dritte Gegentor erhalten. Da wurden uns die Grenzen aufgezeigt."

  • VfL: Schulze - Kastull, Lange, Lang, Phong (60. Doci), Wagbe - Mazzone, Patut (74. Östergaard), Bastin, Meier (60. Brkic) - Nuhanovic (74. Sehic).
  • Tore: 0:1 (1.) Mpembele Boula, 0:2 (62.) Bica, 0:3 (90.+3) Auvray.

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