17. Februar 2021 / 17:11 Uhr

Wolfsburg-Trainer Glasner lobt Meinerser Klos: "Es wird darum gehen, ihn zu kontrollieren"

Wolfsburg-Trainer Glasner lobt Meinerser Klos: "Es wird darum gehen, ihn zu kontrollieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fabian Klos
Weiß, wo das Tor steht: Goalgetter Fabian Klos von VfL-Gegner Arminia Bielefeld. © Friso Gentsch
Anzeige

Der VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Arminia Bielefeld - für Arminia-Torjäger Fabian Klos ist das ein Wiedersehen mit der Vergangenheit. Im Vorfeld lobt VfL-Trainer Oliver Glasner den Angreifer aus dem Landkreis Gifhorn.

Anzeige

Der VfL am Freitagabend bei Arminia Bielefeld – das ist auch ein Wiedersehen mit Fabian Klos, der einst seine Karriere bei der SV Meinersen/Ahnsen/Päse aus dem Gifhorner Fußballkreis begann. Der 33-Jährige hat für die Arminia in den höchsten drei deutschen Ligen 135 Mal getroffen. "Ein Torjäger halt", bringt es Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner auf den Punkt.

Anzeige

Mit 19 war der heutige Bielefelder Kapitän zum MTV Gifhorn gewechselt, dann ging’s zum VfL. Zwischen 2009 und 2011 absolvierte er 65 Regionalliga-Spiele (22 Tore) für die Reserve der Wolfsburger, bevor es ihn zur Arminia zog. Und für die trifft er wie am Fließband. "Er ist körperlich wahnsinnig präsent, kann die Bälle gut sichern, hat ein richtig gutes Kopfballspiel und weiß, wie er sich im Strafraum bewegen muss, um selbst torgefährlich sein zu können", lobt Glasner. "Es wird darum gehen, ihn zu kontrollieren. Das wird wieder eine richtig gute Challenge für unsere Innenverteidigung."

Klos will zusammen mit seinen Kollegen nach dem Wahnsinns-3:3 bei den Bayern mit dem VfL nun das nächste Top-Team ärgern. „Das ist das, woran wir uns in den nächsten Wochen messen lassen müssen. Wenn wir es hier abliefern können, können wir es auch gegen andere Gegner. Wir dürfen nicht nachlassen. Das wird noch ein langer Weg“, sagte der Bielefelder bei DAZN mit Blick auf den Klassenerhalt.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Wie es für ihn nach der Saison weitergeht, ist noch offen, sein Vertrag läuft im Sommer aus. Klos hofft auf eine Verlängerung seines Kontraktes in Bielefeld. Und er wird seine Karriere auf keinen Fall beenden. Angesprochen auf seinen Satz aus dem Jahr 2019, dass er "definitiv nicht noch einmal den Verein wechseln" werde, sagte Klos im Interview mit dem Westfalen-Blatt: "Ich hätte damals einfach den Satz anders formulieren sollen. Besser wäre gewesen: Ich werde definitiv nicht noch einmal den Verein auf meinen eigenen Wunsch wechseln."

Klar ist für den Torjäger aus dem Landkreis Gifhorn: "Das eine ist, dass ich im Sommer meine Karriere nicht beenden und weiterhin Profifußball spielen will. Und das andere ist, dass Arminia Bielefeld dabei auf jeden Fall mein erster Ansprechpartner ist. Ich wünsche mir sehr, hier mindestens noch ein Jahr dranzuhängen."

Im Vorjahr hatte Klos die Arminia mit 21 Toren zum Aufstieg geschossen, in der Bundesliga traf er bisher nur dreimal. "Ich hätte selbst nicht gedacht, dass der Unterschied zwischen 2. und 1. Liga so groß ist", sagte er jüngst. Er sei aber der Auffassung, "dass ich mich im Laufe dieser Bundesligasaison in meinen Leistungen gesteigert und stabilisiert habe."