16. September 2022 / 14:56 Uhr

Wolfsburg-Trainer Niko Kovac zur Causa Kruse: "Über die Person Max gibt es nichts Negatives zu berichten"

Wolfsburg-Trainer Niko Kovac zur Causa Kruse: "Über die Person Max gibt es nichts Negatives zu berichten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niko Kovac spricht über die Situation von Max Kruse beim VfL Wolfsburg.
Niko Kovac spricht über die Situation von Max Kruse beim VfL Wolfsburg. © dpa/Getty (Montage)
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Max Kruse spielt in den Planungen von Wolfsburg-Trainer Niko Kovac weiterhin keine Rolle mehr. Die Ausbootung des einstigen Nationalspielers habe sich auf das Team aber nicht negativ ausgewirkt. Kruse "sei ein netter Mensch", sagte Kovac, der erneut auf die aktuelle Situation des 34-Jährigen angesprochen worden ist.

Trainer Niko Kovac sieht in der aktuell noch ungeklärten Zukunft des sportlich aussortierten Max Kruse keine Belastung für die Mannschaft des VfL Wolfsburg. "Es gab überhaupt keine Probleme. Über die Person Max gibt es nichts Negatives zu berichten - im Gegenteil. Er ist ein netter Mensch", sagte Kovac am Freitag bei der Pressekonferenz zum nächsten Bundesliga-Spiel bei Union Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) über die erste Trainingswoche in Wolfsburg seit der Ausbootung des früheren Nationalspielers.

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Kovac hatte Kruse vor dem 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt mitgeteilt, dass er kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde. Der 34-Jährige trainiert aber immer noch mit der Mannschaft, weil ein Transfer zu einem anderen Klub aktuell nicht möglich ist und Gespräche über eine Vertragsauflösung weiterhin ausstehen.

In einer ersten Reaktion auf diese Entscheidung hatte Kruse in einem Instagram-Video trotzig angemerkt: "Ich entscheide selber, wann meine Zeit in der Bundesliga vorbei ist. Das entscheidet niemand Anderes für mich." Kovac stellte am Freitag aber noch einmal klar, dass für ihn nur Kruses Bundesliga-Zeit in Wolfsburg zu Ende sei. "Ich bin mit Sicherheit nicht derjenige, der das für andere Klubs entscheiden kann. Aber für diesen Klub habe ich das mit entschieden", sagte er.

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