07. April 2021 / 22:01 Uhr

Wolfsburg vorm Hammer-Restprogramm: Sportdirektor Schäfer sieht den VfL bestens gerüstet

Wolfsburg vorm Hammer-Restprogramm: Sportdirektor Schäfer sieht den VfL bestens gerüstet

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Freut sich aufs Hammer-Restprogramm: VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer.
Freut sich aufs Hammer-Restprogramm: VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. © Boris Baschin
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Hammer-Restprogramm für den VfL Wolfsburg: Der Fußball-Bundesligist muss im Saison-Endspurt gegen sechs Teams aus den Top Acht ran. Für Sportdirektor Marcel Schäfer ist das Team von Trainer Oliver Glasner nicht das gejagte.

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Sieben Bundesliga-Partien stehen in dieser Saison noch aus - und die haben es für Wolfsburgs Fußballer in sich. Sechs Duelle davon bestreitet der Tabellendritte mit Mannschaften aus den Top Acht, hinzu kommt die Partie gegen das aufstrebende Kellerkind Mainz 05. "Wir freuen uns auf die Aufgaben und können sie mit breiter Brust angehen", sagt VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer vor dem Start ins Hammer-Restprogramm am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt.

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Der VfL ist auf dem Weg zu seiner dritten Champions-League-Teilnahme der Vereinsgeschichte - und hat dafür alles selbst in der Hand. Aber es ist noch ein weiter und schwerer Weg bis dahin. Denn die Gegner könnten im Saison-Endspurt härter kaum sein. Nach der Partie beim Tabellenvierten Frankfurt kommt eine Woche später Rekordmeister Bayern München (1.) in die VW-Arena. Dann geht's unter der Woche beim VfB Stuttgart (8.) weiter, ehe Borussia Dortmund (5.) in Wolfsburg gastiert. Zum Abschluss stehen noch Spiele gegen Union Berlin (7.), bei RB Leipzig (2.) und zuletzt gegen Mainz (15.) auf dem Programm. Und obwohl viele Hochkaräter dabei sind, bleibt Schäfer entspannt: "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie sich vor Herausforderungen nicht scheut."

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Stimmt, in der Hinrunde verloren die Wolfsburger aus den besagten Duellen nur die mit Bayern München (1:2) und Borussia Dortmund (0:2), holten aus den letzten sieben Hinrunden-Partien elf Punkte. Kommen jetzt wieder elf Zähler hinzu, dürfte das für die Champions League reichen. Doch Schäfer betont, dass niemand beim VfL "jetzt mit irgendwelchen Rechenspielen anfängt und darüber nachdenkt, was in sechs Wochen sein könnte". Stattdessen müsse das Team "Spiel für Spiel die für uns notwendigen Punkte einsammeln".

Das versucht aber auch die Konkurrenz, vor allem Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen (beide 43 Punkte) wollen die Frankfurter oder die Wolfsburger gern noch abfangen. Dennoch hat Schäfer "nicht das Gefühl, dass wir die Gejagten sind". Und das sei auch gut so. "Wir sind in dieser Saison bislang gut damit gefahren, den Fokus auf unsere tägliche Arbeit zu legen und nicht darauf zu schauen, was andere machen. Es ist extrem wichtig, dass wir diese Haltung bewahren." Nun sei es wichtig, die gute Ausgangslage mit Siegen "weiter zu festigen".

Und das soll gleich in Frankfurt gelingen. Aber Schäfer weiß auch: "Wir treffen auf einen Gegner, der eine richtig gute Saison spielt. Sie spielen sehr intensiv, legen genau wie wir den Vorwärtsgang ein und erarbeiten sich Torchancen." Daher müsse der VfL "hochkonzentriert zu Werke gehen, allen voran defensiv. Denn wir wissen um ihre Stärke in der Offensive." Neben Filip Kostic ist unter anderem Torjäger André Silva (22 Treffer) richtig gut in Form. "Das ist mit Sicherheit ein Stürmer, der in der bisherigen Saison für Aufsehen gesorgt hat", sagt der VfL-Sportdirektor, entgegnet aber: "Wir haben mit Leipzig die beste Defensive der Liga..."