01. Dezember 2021 / 14:09 Uhr

Wolfsburg-Youngster Vranckx: "Ich will ein Top-Spieler werden"

Wolfsburg-Youngster Vranckx: "Ich will ein Top-Spieler werden"

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Überzeugt mit guten Leistungen: VfL-Youngster Aster Vranckx.
Überzeugt mit guten Leistungen: VfL-Youngster Aster Vranckx. © Boris Baschin
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Aster Vranckx macht beim VfL Wolfsburg auf sich aufmerksam und ist aus der Startelf eigentlich nicht mehr wegzudenken. Sein Ziel ist klar. "Ich will ein Top-Spieler werden", sagt der Mittelfeldmann.

"Dreamchaser" (Traumfänger) steht auf seinem linken Arm - und das passt zu ihm. Denn Träume habe sich VfL-Youngster Aster Vranckx in den letzten Wochen "viele erfüllt", wie er selbst sagt. Im Sommer war der Mittelfeldmann vom belgischen Klub KV Mechelen zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gewechselt und ist nach anfänglichen Schwierigkeiten aus der Startelf eigentlich nicht mehr wegzudenken. Er macht's richtig gut und dürfte Trainer Florian Kohfeldt bald vor eine Herausforderung stellen.

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Es war zu Beginn in Wolfsburg nicht leicht für Vranckx, den der VfL aus Belgien hatte loseisen können. Direkt beim Vorbereitungsstart hatte sich das Talent eine Wadenverletzung zugezogen, konnte lange Zeit nicht eingreifen. Doch dann ging es bergauf, beim 0:2 bei Union Berlin feierte Vranckx sein Bundesliga-Debüt, stand vier Tage später in der Champions League bei RB Salzburg (1:3) das erste Mal in der Startelf, überzeugte mit guten Leistungen und spielte sich mehr und mehr auch in die Herzen der Fans. Weil er technisch versiert ist, viel läuft, kämpft und sich immer voll reinkniet. "Überhaupt bei einem großen Klub wie dem VfL Wolfsburg zu spielen, dann in der Bundesliga und in der Champions League zu spielen und dann auch noch in der Startelf zu stehen - das sind alles schöne Dinge, von denen ich immer geträumt habe", freut sich Vranckx, an dem auch Bayern München und AC Mailand Interesse gehabt haben sollen.

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Profitiert hat der Abräumer auch von der schweren Knieverletzung bei Xaver Schlager. Aber inzwischen ist der Abräumer an der Seite von Maximilian Arnold eine feste Größe geworden. Doch was passiert, wenn der österreichische Nationalspieler nach seinem Kreuzbandriss wieder mit dabei ist? Dann muss sich Kohfeldt etwas überlegen. Denkbar ist, dass bei weiterhin guten Leistungen für alle drei Platz in der Startelf ist. Verstecken will sich Vranckx jedenfalls nicht. "In jedem großen Verein gibt’s erfahrene Spieler, die viele Spiele gemacht haben", sagt der Belgier, das sei normal im Fußball. "Ich möchte mich entwickeln, will immer besser und ein Top-Spieler werden."

Der gerade einmal 19-Jährige ist ein Sinnbild dessen, für was der VfL unter Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer steht: Junge Talente sollen in Wolfsburg ausgebildet und weiterentwickelt werden. Dabei hätte Vranckx auch eine ganz andere Karriere einschlagen können. "Mein Vater wollte, dass ich Boxer werde. Aber als ich jünger war, wollte ich immer lieber mit dem Ball spielen", erzählt er. Zum Glück ist er dabei geblieben. Jetzt ist er in der VW-Stadt - eine Umstellung. "Zuerst ist Wolfsburg bei allem Respekt zu meinem Ex-Klub der größere Verein. Der VfL spielt in der Champions League, hat großartige Spieler und eine tolle Geschichte", sagt Vranckx. Was ihn ebenfalls beeindruckt habe, sei "die deutsche Mentalität. Die Deutschen sind sehr genau, das mag ich. Das gibt dir selbst auch eine gute Mentalität."

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Von Wolfsburg habe er auch schon einiges gesehen. Es sei zwar "nicht die modernste Stadt, aber ich mag das. Es ist gut, um den Fokus auf den Fußball und meine Karriere zu legen. Das ist das Wichtigste", betont Vranckx, für den es mit dem VfL am Samstag (15.30 Uhr) in Mainz weitergeht. "Ein sehr wichtiges Spiel", sagt Vranckx und zeigt seine professionelle Einstellung: "Das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen."

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