03. September 2021 / 13:01 Uhr

Wolfsburger Nummern-Rochade: Waldschmidt kriegt die 7, van de Ven die 5

Wolfsburger Nummern-Rochade: Waldschmidt kriegt die 7, van de Ven die 5

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die 5, die 7 und die 28: Wolfsburgs Neuzugänge van den Ven (l.), Waldschmidt und Lukebakio (kl. Bild).
Die 5, die 7 und die 28: Wolfsburgs Neuzugänge van den Ven (l.), Waldschmidt und Lukebakio (kl. Bild). © Boris Baschin / VfL
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Luca Waldschmidt vom VfL Wolfsburg tauscht seine Rückennummer vor seinem ersten Pflichtspiel, zudem stehen nun auch die Nummern von Micky van de Ven und Dodi Lukebakio fest.

Nummern-Rochade beim VfL Wolfsburg: Während Micky van de Ven (kam vom FC Volendam) künftig für den Fußball-Bundesligisten mit der 5 aufläuft, wechselt Luca Waldschmidt (von Benfica Lissabon) seine Rückennummer kurz vor seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz noch mal - und gab seine bisherige Nummer an einen anderen Neuzugang ab.

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Nach seinem Wechsel aus Portugal zum VfL hatte sich Waldschmidt zunächst für die 28 entschieden. "Es war ja auch nicht mehr so viel frei", hatte der Offensivmann schmunzelnd erklärt. Doch das änderte sich nun. Nach dem Abgang von Josip Brekalo zum FC Turin (Leihe plus verpflichtende Kaufoption) übernahm der Ex-Freiburger die Nummer des kroatischen Nationalspielers und wird künftig mit der 7 auflaufen. Die 28 hingegen übernimmt Neuzugang Dodi Lukebakio (von Hertha BSC ausgeliehen).

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Die Nummer von Jeffrey Bruma, dessen Vertrag beim VfL nicht verlängert worden war, schnappte sich jetzt van de Ven. "Ich bin Micky, die neue Nummer 5 von Wolfsburg. Ich freue mich auf euch", sagte der Niederländer bei Wölfe-TV auf Deutsch in Richtung der Fans. Auf Englisch sprach der Innenverteidiger zudem darüber, was ihn auszeichnet und was er mit dem VfL erreichen will. "Ich bin groß, Linksfuß, robust, zweikampfstark und schnell, würde ich sagen", so van de Ven schmunzelnd. Am Montag steigt der Abwehrmann ins Mannschaftstraining ein: "Ich werde bei jeder Einheit einhundert Prozent geben. Ich bin 20 Jahre alt und will noch viel lernen. Ich will ein Führungsspieler werden."

Den ersten Kontakt mit Trainer und Landsmann Mark van Bommel habe er telefonisch gehabt, den zweiten persönlich. "Alles lief auf Niederländisch, das hat es einfacher gemacht", erzählt der Neu-VfLer. Der Coach fokussiere sich "voll auf den Fußball, will jedes Spiel gewinnen und seine Spieler weiterentwickeln. Das ist ein Trainer, der mich weiterbringen kann." Und auch für die laufende Saison hat van de Ven schon Ziele. Er will mit dem Team "viele Spiele gewinnen, sich für die Champions League qualifizieren und es Bayern und Dortmund so schwer wie möglich machen".

VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer ist glücklich, dass mit van de Ven, Waldschmidt und Co. Spieler nach Wolfsburg gewechselt sind, "die hochtalentiert sind und großes Potential besitzen. Es sind Spieler, die bereit sind, sich weiterzuentwickeln und die sich zudem zu einhundert Prozent mit unserem Weg und unserem Klub identifizieren", so der 37-Jährige auf der Klub-Homepage. Für Schäfer und Manager Jörg Schmadtke war es "ein intensiver Sommer". Schön sei aber, "dass wir nun einen Kader haben, von dem wir komplett überzeugt sind, dass er unseren Ambitionen mit Blick auf die vor uns liegende herausfordernde Saison gerecht wird. Wir haben vollstes Vertrauen, mit dieser Mannschaft unsere Ziele realisieren zu können."