10. Januar 2021 / 18:03 Uhr

Wolfsburgerinnen starten mit Popp und Neuzugang Svava in die Winter-Vorbereitung

Wolfsburgerinnen starten mit Popp und Neuzugang Svava in die Winter-Vorbereitung

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zurück im Training: Nach einer 20-tägigen Pause trafen sich die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Sonntag zum Start der Winter-Vorbereitung.
Zurück im Training: Nach einer 20-tägigen Pause trafen sich die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Sonntag zum Start der Winter-Vorbereitung. © Boris Baschin
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Am Sonntag startete Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg in die Winter-Vorbereitung. Mit dabei war nach überstandenem Kapselriss auch Kapitänin Alexandra Popp sowie Neuzugang Sofie Svava.

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Der Double-Gewinner meldet sich zurück: Nach 20 Tagen Pause versammelten sich die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Sonntag nach den obligatorischen Laktat- und Corona-Tests zum Trainingsauftakt wieder am Elsterweg. Mit dabei waren auch Alexandra Popp, Lara Dickenmann und Neuzugang Sofie Svava. Das 20-jährige Top-Talent aus Dänemark kam für eine geschätzte Ablösesumme von 55.000 Euro vom FC Rosengard, Popp ist nach überstandenem Kapselriss im Fuß wieder voll einsatzfähig, Dickenmann hat ihre muskulären Probleme überstanden.

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Trainer Stephan Lerch sprach nach dem ersten gemeinsamen Mannschaftstraining von großer Vorfreude. "Wir konnten die Akkus wieder aufladen und waren jetzt alle froh, wieder auf dem Platz zu sein und den Ball am Fuß zu haben", so der 36-Jährige. Die Mannschaft "hat sich in einer guten Verfassung präsentiert. Alle Spielerinnen waren total fokussiert und der erste Eindruck ist positiv." Bis auf Pauline Bremer und Ewa Pajor waren alle Spielerinnen mit dabei, "was natürlich toll ist", so der Coach, der Neuzugang Svava lobte: "Ich habe nicht explizit auf Sofie geachtet, aber sie war total konzentriert und wollte alles aufsaugen und mitnehmen. Mit der Sprache ist es noch eine Herausforderung, aber ihre Mitspielerinnen haben eifrig geholfen und sie hat es gut gelöst." Bei Kapitänin Popp müsse man weiter auf die Belastungssteuerung achten, Pajor hingegen "ist in der individuellen Reha auf einem guten Weg. Das Knie reagiert nicht, bei dem was sie macht. Wir rechnen damit, dass sie in den nächsten Wochen dann auch wieder auf dem Platz mit Ball mitmachen kann."

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Auf ein Trainingslager wird in Zeiten der Pandemie verzichtet. "Das Trainingslager in Portugal war auch aufgrund des Klimas immer ein Highlight. Aber wir haben uns auch hier Schwerpunkte gesetzt, die wir thematsieren wollen", verriet Lerch, der hofft, dass das "Wetter ein bisschen mitspielt. Man muss das zwar immer beachten, aber ich denke, wir können trotzdem gut arbeiten. Wir werden die Fitnessgrundlage weiter ausbauen und dann die taktischen Schwerpunkte in den Einheiten verpacken." Am 20. Januar (18 Uhr) als auch drei Tage später (13 Uhr) testet der Tabellenzweite gegen Bundesligist Frankfurt, der sich ebenfalls in Wolfsburg auf die Rückrunde vorbereitet. Die Generalprobe vor dem ersten Liga-Spiel des neuen Jahres gegen Turbine Potsdam (5. Februar, 19.15 Uhr) im heimischen AOK-Stadion bestreiten die Wolfsburgerinnen dann am 29. Januar (18 Uhr) bei der SGS Essen an der Hafenstraße.