14. Juni 2021 / 21:51 Uhr

Wolfsburgs Box-Profi Wojcicki: Großes Warten geht weiter

Wolfsburgs Box-Profi Wojcicki: Großes Warten geht weiter

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wartet auf den WM-Eliminator-Fight: Der Wolfsburger Box-Profi Patrick Wojcicki.
Wartet auf den WM-Eliminator-Fight: Der Wolfsburger Box-Profi Patrick Wojcicki. © Team Sauerland (Archiv)
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Der WM-Eliminiator-Fight kommt - nur wann und wo der Wolfsburger Box-Profi Patrick Wojcicki in den Ring steigen darf, ist noch offen. Ein Heimspiel wird es voraussichtlich nicht geben.

Das Wann steht weiterhin nicht fest, das Wo genauso wenig - nur, dass es für den Wolfsburger Box-Profi Patrick Wojcicki nicht im heimischen Congress-Park in den Ring gehen wird, ist mittlerweile klar, die Halle wird weiter als Impfenztrum gebraucht. Der Mittelgewichtler hofft, dass es für den WM-Eliminator-Fight gegen Esquiva Falcao bald Fakten gibt.

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Bis Ende August muss der Kampf stattgefunden haben, allzu viel Zeit ist also nicht mehr. Immerhin: Zumindest teilweise ist ein Heimvorteil noch möglich. "Mein Promoter Wasserman arbeitet hart daran, dass der Kampf in Deutschland stattfinden kann", so Wojcicki. "Ich selbst stehe aber noch im Dunkeln, ein Datum gibt es ja auch noch nicht. Das wäre langsam aber mal gut, dann können wir für ein konkretes Ziel trainieren", meint der 29-Jährige.

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Der Vorbereitungs-Stand sei gut, so der Boxer, es gehe vor allem um Ausdauer und Fitness. "Und auch um die Taktik, weil Falcao Rechtsausleger ist, das ist ein ganz anderes Boxen", sagt Wojcicki. "Wir stehen ja Fuß an Fuß, da kann es passieren, dass man mal ins Stolpern kommt. Es ist wichtig, richtig zu stehen und sich richtig auszurichten, um die Schlaghand in der Mitte durchbringen zu können."

Entsprechend soll auch das Sparring angepasst werden. "Bisher haben meine Trainingspartner sich umgestellt, bald kommen dafür aber auch richtige Rechtsausleger zum Sparring", sagt Wojcicki. Schließlich sollen die Abläufe bis zum Fight - wann auch immer er stattfindet - in Fleisch und Blut übergehen. Denn mit einem Sieg hätte der Mittelgewichtler das Recht, gegen Weltmeister Gennadi Golovkin anzutreten.

Bereits im vergangenen November hätte Wojcicki in Wolfsburg boxen sollen, dem Ausscheidungskampf gegen den Kanadier Patrice Volny machte allerdings der erneute Corona-Lockdown einen Strich durch die Rechnung.