09. Januar 2020 / 18:46 Uhr

Wolfsburgs Bundesliga-Fußballerinnen heiß auf die Rückrunde: Alle extrem fit 

Wolfsburgs Bundesliga-Fußballerinnen heiß auf die Rückrunde: Alle extrem fit 

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Erstmals für den VfL am Ball: Winter-Neuzugang Madelen Janogy (r.) aus Schweden.
Erstmals für den VfL am Ball: Winter-Neuzugang Madelen Janogy (r.) aus Schweden. © Boris Baschin
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Der Spitzenreiter ist gestartet. Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen, und überraschte seinen Trainer gleich doppelt. Und der lobte Zugang Madelen Janogy.

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Bei knapp über 10 Grad und Nieselregen starteten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg mit der ersten gemeinsamen Trainingseinheit in die Vorbereitung für die Rückrunde. Um 15 Uhr versammelte Trainer Stephan Lerch seine Mannschaft auf dem Trainingsplatz am Elsterweg, gegen 16 Uhr war Schluss. „Ich freue mich sehr, dass es wieder losgeht“, so Lerch lächelnd. Die Lust sei „riesengroß, wieder loszulegen.“ 

Ungewöhnlich: Alle Spielerinnen beim Auftakt auf dem Platz

Bemerkenswert: alle Spielerinnen standen fit und gesund auf dem Trainingsplatz. Das, so Lerch, gibt es „nicht so oft. Es war immer irgendwie Bewegung da, im Sommer beispielsweise durch die Weltmeisterschaft. Und dann gab es immer wieder angeschlagene Spielerinnen. Das ist also nicht selbstverständlich. Da habe ich auch im Kreis gesagt: ‚es ist schön, dass mal alle Spielerinnen zu Beginn auf dem Trainingsplatz stehen‘. Wir hoffen, dass wir das aufrechterhalten.“

Trainingsstart der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am 9. Januar 2020

Trainingsstart der Wolfsburger Bundesliga-Fußballerinnen. Zur Galerie
Trainingsstart der Wolfsburger Bundesliga-Fußballerinnen. © Boris Baschin
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Madelen Janogy "nicht zurückhaltend"

Das erste Mal für den VfL auf dem Platz war auch Winter-Zugang Madelen Janogy, die sich nach der Einheit im Gespräch mit Lerch angetan zeigte, wie der 35-Jährige verriet: „Sie ist total begeistert von dem Tempo und der Intensität hier. In Schweden war das nicht so, auch wie viele Bälle sie allgemein und in manchen Situationen bekommt.“ Lerch lobte vor allem die Unbekümmertheit der Schwedin. Denn: „Sie war nicht zurückhaltend oder schüchtern, sondern sehr aufmerksam. Ich bin zufrieden mit ihrer ersten Einheit.“ Die 24-Jährige brauche aber „noch Zeit. In Schweden war es ein anderes Niveau. Sie muss sich an das Tempo gewöhnen und im athletischen Bereich noch etwas arbeiten. Sie wird schon allein sehr vom Training profitieren.“

Jede Akteurin hatte für die Pause einen individuellen Trainingsplan. Und der wurde offenbar akribisch abgearbeitet. Lerch lobt: „Das gute Level, was wir schon hatten, haben sie bestätigt. Wir haben uns in den letzten Jahren gute Grundlagen aufgebaut und die haben sie gehalten.“ 

Das habe sich auch auf die Trainingseinheit ausgewirkt: „Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass wir es etwas ruhiger angehen lassen. Aber wir haben direkt gemerkt, dass die Mädels trotz des Laktattests am Vortag fit sind. Da war direkt Feuer drin, es war eine intensive Einheit, sie haben sich nichts geschenkt. Damit sind wir sehr zufrieden.“

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