16. April 2021 / 23:18 Uhr

Wolfsburgs Eishockey-Kapitän Furchner: "Wir brauchen uns vor Keinem zu fürchten!"

Wolfsburgs Eishockey-Kapitän Furchner: "Wir brauchen uns vor Keinem zu fürchten!"

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Da kommt Freude auf: Vorbereiter Max Görtz (r.) und Sebastian Furchner zauberten das 2:2 in Straubing für die Grizzlys heraus. Zweimal hatten die Grizzlys hinten gelegen, dann stürmten sie mit einem 4:2 in die Play-Offs. © Harry Schindler
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Die Grizzlys Wolfsburg haben den Einzug in die Play-Offs im Eishockey-Oberhaus schon einen Spieltag vor dem Hauptrunden-Ende geschafft. Nach dem 4:2 in Straubing war die Laune prächtig, Kapitän Sebastian Furchner machte eine Kampfansage.

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Spannung pur am Freitagabend im Kampf um die Play-Off-Plätze. Schwenningen, Iserlohn, Düsseldorf, Straubing und Wolfsburg waren noch im Rennen. Die Grizzlys Wolfsburg stürmten als Erste durchs Tor, das sie sich in den vergangenen Partien mit einer Sieges-Serie aufgestoßen hatten. Sie gehen nach dem 4:2 bei den Straubing Tigers als Dritter in die Endrunde, es sei denn, sie verlieren am Sonntag, während die Düsseldorfer EG glatt gewinnt und zehn Tore aufholt. Das wird nicht passieren.

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Bei den Wolfsburgern war die Laune prächtig. In den Gesichtern spiegelte sich beim Jubel nach den Toren Freude, Erleichterung, zugleich aber auch dieser Biss und Willen, den das Team in den vergangenen Partien (sechs Siege aus sieben Spielen) an den Tag gelegt hatte. Kapitän Sebastian Furchner, der das wichtige 2:2 erzielt hatte, sagte: „Wir sind heiß und wollen weiter marschieren. Wir brauchen uns vor Keinem zu fürchten! Wir werden bereit sein.“

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Coach Pat Cortina sagte über das Erreichen der Play-Offs mit dem Sieg in Straubing: „Ich bin sehr glücklich für die Spieler, die hart gearbeitet haben.“ Dann schaute er schon wieder nach vorn: „Wir dürfen nicht zu viel darüber nachdenken, es geht weiter.“ Und es gelte, noch stärker zu sein. Denn spielerisch sei es gestern nicht der beste Auftritt gewesen. Aber: „Wir haben einen Weg gefunden.“



Manager Charly Fliegauf lobt: „Hut ab vor den Jungs, sie wollten es unbedingt, das haben sie in diesem Geduldsspiel insgesamt super gemacht." Denn man habe gemerkt: "Keine Mannschaft wollte einen Fehler machen."

Nach ihrem Sieg mussten die Grizzlys noch ein wenig warten, wie genau es für sie aussehen wird: Die Partie der Iserlohn Roosters in München dauerte wegen eines Glasbruchs viel länger. München gewann 4:2. Iserlohn kann die Grizzlys dadurch nicht mehr einholen. Die Wolfsburger starten am Dienstag um 20.30 Uhr bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven ins Viertelfinale. Am Donnerstag (19.30 Uhr) hat Wolfsburg dann Heimrecht. Ein mögliches drittes Spiel würde am Samstag, 24. April (17.30 Uhr) in Bremerhaven steigen.

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