20. Januar 2021 / 19:28 Uhr

Wolfsburgs Ginczek nach Köln? Noch hat der VfL keine Anfrage

Wolfsburgs Ginczek nach Köln? Noch hat der VfL keine Anfrage

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Verlässt er Wolfsburg im Winter? VfL-Stürmer Daniel Ginczek.
Verlässt er den VfL Wolfsburg im Winter? Daniel Ginczek wünscht sich mehr Spielpraxis. © Roland Hermstein
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Mit Omar Marmoush (St. Pauli) und Felix Klaus (Düsseldorf) haben zwei Profis den VfL Wolfsburg in diesem Winter verlassen - geht auch Daniel Ginczek noch?

Verlässt Daniel Ginczek den VfL in diesem Winter noch? Bereits am Dienstagabend vor dem Mainz-Spiel der Wolfsburger war das Gerücht um Ginczek und den 1. FC Köln aufgekommen, von Kölner Seite heißt es jedoch: Ginczek sei zu teuer für den Geißbock-Klub.

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Im Sky-Interview am Mittwochabend vor dem Spiel der Kölner auf Schalke klang das nicht ganz so deutlich. Sportboss Horst Heldt zu möglichen Neuzugängen wie Ginczek: „So lange die Transferperiode geöffnet ist, schließe ich nichts aus.“ Geht Ginczek? „Uns liegt keine Anfrage vor“, sagt VfL-Manager Jörg Schmadtke auf SPORTBUZZER-Nachfrage. Fakt ist: In Wolfsburg ist Ginczek momentan nur Stürmer Nummer 3, auch beim 2:0 in Mainz etwa hatte Youngster Bartosz Bialek jüngst den Vorzug erhalten. Zuletzt war Ginczek laut Kicker auf Schalke ein Thema, nun sollen die Kölner ihn im Visier haben. Laut Bild beschäftigen sich Heldt und Co. schon länger mit dem Ex-Stuttgarter. Problem jedoch: Köln stehe für diesen Winter jedoch nur ein kleines Budget von 500.000 Euro für Transfers zur Verfügung.

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Während Ginczek in Mainz die Bank drücken musste, betrieb Bialek nach seiner Einwechslung in der 60. Minute Eigenwerbung. Ein Traum-Pass von Maximilian Arnold in die Tiefe erreichte den 19-jährigen Polen im Sechzehner, trockener Abschluss, 1:0! Es war erst der zweite Joker-Treffer des VfL in dieser Bundesliga-Saison, den ersten hatte ebenfalls Bialek erzielt – zum 5:3-Endstand gegen Werder Bremen. „Wir wissen, dass Bartosz einen starken Abschluss hat“, sagte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. „Es freut mich, dass er eingewechselt wurde und mit das entscheidende Tor gemacht hat.“