10. November 2019 / 13:41 Uhr

Wolfsburgs Handballerinnen schaffen die Sensation!

Wolfsburgs Handballerinnen schaffen die Sensation!

Jakob Schröder
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Feierte mit dem VfL einen Auswärtssieg: Wolfsburgs Fabienne Kohn.
Feierte mit dem VfL einen Auswärtssieg: Wolfsburgs Fabienne Kohn. © Boris Baschin
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Der VfL schafft die Sensation! Die Oberliga-Handballerinnen des VfL Wolfsburg setzten sich am Samstag beim favorisierten Drittliga-Absteiger Eintracht Hildesheim mit 27:23 (10:11) durch. Mit zwei Verletzungen war der Erfolg aber teuer erkauft.

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Hildesheim startet druckvoll

Die Gastgeberinnen kamen mit viel Druck und Tempo aus der Kabine, Wolfsburg ließ sich in der Anfangsphase überrumpeln. Der VfL fing sich nach acht Minuten, warf sein erstes Tor und arbeitete sich über eine immer besser werdende Defensive zurück in die Partie.

Wolfsburgs Mittelblock mit Lara Neumann und Julienne Steinke agierte besonders stark, dazu schaltete die VfL-Defensive die gegnerische Spielmacherin Esther Pollex mit der nötigen Geduld und starken Verschiebungen fast vollständig aus. Bis zur Pause war der VfL auf einen Treffer herangerückt.

Eintracht verzweifelt am VfL

Nach dem Seitenwechsel ließ Wolfsburg dann lange Zeit kaum noch etwas zu. Etliche Würfe der Eintracht wurden geblockt, Hildesheim wirkte verzweifelt, Wolfsburg bewahrte die Ruhe und sicherte sich zwei völlig verdiente Punkte.

„An dieser Leistung gibt es wirklich nichts zu meckern. Nur 23 Tore von Hildesheim zuzulassen ist sagenhaft, ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Trainer Oliver Bült. Trotz des Erfolges war die Stimmung des Trainers angeschlagen – Loreen Wöhner (ehem. Lindner) und Kira Behne-Wiswe drohen mit Verletzungen lange auszufallen.

Wöhner glaubt an schwere Verletzung

Während Behne-Wiswe mit einer Blessur am Fuß noch glimpflich davongekommen sein könnte, war Wöhner nach dem Spiel sicher, dass es sich um eine schwere Verletzung handelt. Bült: „Sie hatte so eine Verletzung schonmal, sie war sich sicher, dass sie sich eine Sehne im Ellenbogen gerissen hat.“

Am kommenden Wochenende kann der VfL seinen fünften Tabellenplatz festigen – Schlusslicht HV Lüneburg ist zu Gast.

VfL: Bausewein, Ruppelt – N. Hänsel, Drotleff (2), Neumann (2), Kohn (8), Wöhner (7), J. Hänsel, Fanslau (3), Stapenhorst (2), Meyer, Järke, Behne-Wiswe (1), Steinke (2).

Handball-Oberliga: VfL Wolfsburg - HG Rosdorf-Grone. Zur Galerie
Handball-Oberliga: VfL Wolfsburg - HG Rosdorf-Grone. © Gero Gerewitz
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