13. Oktober 2019 / 20:05 Uhr

Woltwiesche klettert aus dem Keller

Woltwiesche klettert aus dem Keller

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marci Di Nunno (vorn) traf zum 1:0 für Viktoria Woltwiesche.
Marci Di Nunno (vorn) traf zum 1:0 für Viktoria Woltwiesche. © Büchler (Archiv).
Anzeige

Drei wichtige Punkte holte Viktoria Woltwiesche beim TSV Schöppenstedt. Damit kletterte das Team von Trainer Thomas Mühl aus dem Tabellenkeller heraus und überholte den Gegner, der in der Bezirksliga Braunschweig 2 nun auf einen Abstiegsplatz abrutschte.

TSV Schöppenstedt – Viktoria Woltwiesche 1:3 (0:1). Nach Gelben Karten stand es am Ende 9:10 – wobei beim TSV ein Spieler (38.) nach der zweiten Gelben Karte vom Platz musste und bei Viktoria zwei: Timo Eckert (86.) und Adrian Mühl (90.). „Der Schiri hat sehr kleinlich gepfiffen und es mit den Gelben Karten ein wenig übertrieben, deswegen wurde es manchmal hektisch“, sagte Mühl.

Anzeige

Seiner Mannschaft waren im Spiel allerdings „viele gute Aktionen“ gelungen. Marco Di Nunno brachte die Viktoria mit einem 18-Meter-Links-Schuss ins rechte Eck in Führung (34.). Die Marschroute, defensiv gut zu stehen, setzten die Woltwiescher gut um. „Schöppenstedt hatte in der ersten Halbzeit nur eine Chance, als einem Spieler nach einem Standard der Ball vor die Füße fiel, er ihn aber nicht verwerten konnte.“

In der zweiten Halbzeit erhöhte Phil Ruppert auf 2:0 für die Viktoria. Nach einem schnellen Angriff über außen brauchte er den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben (67.). Zwar gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer mit einer Kopie des Di-Nunno-Tores (71.), aber zwei Minuten vor Schluss fiel das 3:1 für die Gäste: Der gerade eingewechselte Moritz Bremer legte quer auf den sieben Minuten zuvor ins Spiel gekommenen Oliver Bruns – und der traf. Mühls Fazit: „Wir haben verdient gewonnen.“

Viktoria Woltwiesche: Ebeling – Müller, Eckert, Meyer, Meier, S. Bruns (81. O. Bruns), Ruppert, Dogan, Mühl, Steinert, Di Nunno (88. Bremer).

Tore: 0:1 Di Nunno (34.), 0:2 Ruppert (67.), 1:2 Heuer (71.), 1:3 O. Bruns (88.).

Von Matthias Press