02. Februar 2019 / 20:54 Uhr

"Wunschspieler" und Allrounder: Havelse-Coach Zimmermann lobt seine Neuzugänge

"Wunschspieler" und Allrounder: Havelse-Coach Zimmermann lobt seine Neuzugänge

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelse-Cheftrainer Jan Zimmermann bereitet sein Team aktuell auf die Rückrunde vor.
Havelse-Cheftrainer Jan Zimmermann bereitet sein Team aktuell auf die Rückrunde vor. © CHRISTIAN HANKE
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Nicht nur der Trainer Jan Zimmermann ist zur Rückrunde neu beim TSV Havelse - der Regionalligist hat auch schon zwei neue Spieler präsentiert. Noah Plume und Besfort Kolgeci durften sich im Test bei Eintracht Braunschweig II auch gleich zeigen und ernteten Lob vom Coach.

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Vom 3. Februar bis zum 10. Februar verpasst Jan Zimmermann der Regionalligamannschaft des TSV Havelse im Trainingslager in Belek an der Türkischen Riviera den letzten Feinschliff. Dabei sein werden auch zwei Neuzugänge: Nachdem zunächst der Transfer von Innenverteidiger Besfort Kolgeci (Eintracht Braunschweig) klargemacht worden war, brachte Zimmermann auch die Rückkehr von Defensivallrounder Noah Plume (SF Lotte) in trockene Tücher. Beide bekamen am Mittwochabend beim 2:2 im Testspiel bei Eintracht Braunschweig II umgehend ihre ersten 90-Minuten-Einsätze.

„Mit Kolgeci kommt mein Wunschspieler für die Defensive. Trotz seines jungen Alters bringt er eine gewisse Erfahrung mit und wird uns mehr Stabilität in der Defensive verleihen“, sagt der Coach. Der 21-Jährige gehörte bis zuletzt dem Drittligakader des Nachbarn aus Braunschweig an, wurde jedoch vorwiegend in der zweiten Mannschaft in der Oberliga eingesetzt und vom TSV Havelse zunächst einmal bis zum Saisonende ausgeliehen.

Trainingsauftakt beim TSV Havelse: Erste Einheit mit Coach Jan Zimmermann

Havelses Trainer Jan Zimmermann zeigt, wo es langgeht. Zur Galerie
Havelses Trainer Jan Zimmermann zeigt, wo es langgeht. ©
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Plume und Kolgeci deuten Klasse im Testspiel an

Über Plume braucht man beim TSV Havelse nicht viel zu sagen, schließlich glänzte der 22-Jährige vor seinem Wechsel im vorigen Sommer nach Lotte dreieinhalb Jahre lang als Leistungsträger in seinem Heimatverein. „Noah ist für diese Liga ein absoluter Topspieler“, lobt der Coach. „Und er wird keine Eingewöhnungszeit brauchen.“ Plume sei in Mittelfeld und Abwehr variabel einsetzbar, extrem kopfball- und zweikampfstark, sehr präsent und zudem torgefährlich. „Ich plane mit ihm schon im Zentrum, als Sechser. Aber es ist gut zu wissen, dass er auf einigen Positionen zurechtkommt.“

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Beim Test in Braunschweig deuteten beide bereits an, dass sie dem Team guttun. „Sie haben die Qualität, uns sofort zu helfen“, so Zimmermann. „Man muss aber auch bedenken, dass Noah ja lange nicht gespielt hat.“ Mit der Gesamtleistung des Teams war der Coach allerdings nicht zufrieden. „In der ersten Hälfte war das nicht so gut, die zweite Halbzeit hat mir deutlich besser gefallen.“ Vor der Pause hätten die Abläufe noch nicht so gestimmt, zudem habe seine Mannschaft nach den Gegentoren zum Teil Faden und Ordnung verloren. „Da haben die Jungs zu wild gespielt. Immer wenn sie dagegen strukturiert und kompakt agiert haben, waren sie gut.“

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In Hannovers Amateurfußball hat sich im Winter so einiges getan: Hier seht Ihr alle Wechsel dieser Transferperiode von der Regionalliga bis zur Bezirksliga.  ©

Die erste Chance des Spieles hatte Kolgeci im Anschluss an eine Ecke (4. Minute). Auf der anderen Seite machte es Dominik Franke nach einer Ecke besser und brachte die Eintracht-Reserve per Kopfball früh in Führung (7). „Eigentlich hatten wir zu Beginn alles super im Griff. In dieser Szene haben wir aber nicht gut ausgehen.“ Der Braunschweiger Ayodele Adetula hatte sogar zwei erstklassige Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen, vergab jedoch beide Male. Torge Bremer gelang dann in der 37. Minute mit einem 16-Meter-Schuss der Ausgleich, doch nur 60 Sekunden später sorgte Hauke Bartels für die erneute Führung der Hausherren, als er ebenfalls von der Strafraumkante traf.

Zimmermann lobt Auftritt nach der Halbzeit

Nach dem Wechsel habe seine Mannschaft dann aber deutlich schneller und druckvoller gespielt, lobte Zimmermann. Außer dem Tor von Julius Langfeld zum 2.2 (79.) habe sich das Team noch eine Handvoll sehr guter Chancen erarbeitet. „Im Grunde hätten wir die Partie hinten raus gewinnen müssen“, so Zimmermann.

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