09. November 2020 / 11:07 Uhr

Fix: Würzburger Kickers entlassen Trainer Marco Antwerpen – Nachfolger steht schon fest

Fix: Würzburger Kickers entlassen Trainer Marco Antwerpen – Nachfolger steht schon fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Antwerpen wurde bei den Würzburger Kickers entlassen.
Marco Antwerpen wurde bei den Würzburger Kickers entlassen. © imago images/foto2press
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Die Ära von Marco Antwerpen bei den Würzburger Kickers währte nur kurz: Nach nur fünf Spielen hat der Zweitliga-Aufsteiger den Nachfolger von Michael Schiele wieder entlassen. Mit Bernhard Trares steht der neue Coach bereits fest.

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Erst Ende September hatten die Würzburger Kickers ihn als neuen Cheftrainer installiert - nun steht Marco Antwerpen wieder ohne Job da. Der Zweitliga-Aufsteiger hat seinen Coach nach lediglich 42 Tagen wieder entlassen. Nachdem zuvor die Main Post über die bevorstehende Trennung berichtet hatte, verkündete der Klub das Aus am Montagvormittag. Dem Nachfolger des Aufstiegstrainers Michael Schiele wird die verheerende Bilanz seiner ersten Spiele zum Verhängnis. Antwerpen konnte mit den Franken nur einen Punkt aus fünf Spielen holen.

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Ex-Waldhof-Coach Trares übernimmt die Kickers

Auch einen Nachfolger präsentierten die Kickers am Montag schon: Bernhard Trares übernimmt den Trainerstuhl bei den Würzburgern. Der 55-Jährige trainierte zuletzt von Januar 2018 bis Juli diesen Jahres Waldhof Mannheim und stieg mit dem Klub in die 3. Liga auf. Zuvor war er unter anderem Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Hamburger SV. Über den Vertrag von Trares machte der Klub zunächst noch keine Angaben.

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Der 49-Jährige Antwerpen hatte in der vergangenen Saison mit Eintracht Braunschweig den Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert, anschließend wurde sein Vertrag jedoch nicht mehr verlängert. Zwischen November 2019 und dem Saisonende holte er mit den Niedersachsen in der 3. Liga im Schnitt 1,7 Punkte pro Spiel. Nach drei Monaten ohne Arbeit heuerte Antwerpen, der zuvor Chefcoach von RW Ahlen (2014-16), Viktoria Köln (2016/17) und Preußen Münster (2017-19) war, im September in Würzburg an.

Sonderlich erfolgreich lief diese Station bisher allerdings nicht. Lediglich in seinem ersten Spiel konnte er beim 2:2 gegen Greuther Fürth mit seiner neuen Mannschaft punkten, anschließend setzte es zum Teil herbe Niederlagen gegen Holstein Kiel (0:2), den Hamburger SV (1:3), den VfL Bochum (2:3) und zuletzt am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim. Im Anschluss an das 1:4 hatte De-Facto-Sportchef Felix Magath, der unter dem Titel "Global Sports Director" für Investor Flyeralarm über die sportlichen Belange entscheidet, dem Coach zumindest zwischen den Zeilen das Vertrauen ausgesprochen.


Der Mannschaft fehle "oftmals die Cleverness", stellte der einstige Bundesliga-Meistertrainer fest. "Aber das ist der Preis, den wir als Aufsteiger zahlen müssen. Wir wussten jedoch, dass es keine leichte Aufgabe wird, in dieser Liga zu bestehen." Magath weiter: "Deshalb werden wir selbstverständlich in Ruhe weiterarbeiten." Dies nun allerdings ohne Antwerpen. Nach der Länderspielpause trifft Würzburg auf Hannover 96.