04. November 2021 / 07:30 Uhr

Xavi vor Rückkehr als Trainer zum FC Barcelona: "Es wäre spektakulär" – Gespräche in Katar laufen

Xavi vor Rückkehr als Trainer zum FC Barcelona: "Es wäre spektakulär" – Gespräche in Katar laufen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Xavi (links) steht weiter auf der Wunschliste des FC Barcelona. Die Klub-Verantwortlichen (rechts) befinden sich bereits in Katar.
Xavi (links) steht weiter auf der Wunschliste des FC Barcelona. Die Klub-Verantwortlichen (rechts) befinden sich bereits in Katar. © IMAGO/Xinhua (Montage)
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Kommt es in der Personalie Xavi noch zu einer Einigung zwischen dem FC Barcelona und Al-Sadd SC? Zwei Barca-Funktionäre befinden sich bereits in Katar und sprechen mit den Verantwortlichen über einen Transfer des Trainers. Xavi selbst hofft auf eine baldige Lösung.

Klub-Idol Xavi ist beim FC Barcelona nach der Trennung von Trainer Ronald Koeman weiter ein Kandidat für die Nachfolge des erfolglosen Niederländers. Barca-Vizepräsident Rafael Yuste und Sportchef Mateu Alemany reisten bereits nach Doha, um die Verhandlungen fortzusetzen. Eine Einigung mit Xavi-Klub Al-Sadd SC steht aber noch aus. Wie der katalanische TV-Sender TV3 berichtet, sei das erste Treffen zwischen den Barca-Bossen und den Al-Sadd-Verantwortlichen nicht erfolgreich verlaufen. Die Verhandlungen sollen demnach an diesem Donnerstag fortgesetzt werden. Die spanischen Zeitungen Marca und die Mundo Deportivo berichteten derweil übereinstimmend, dass heute das finale Gespräch ansteht.

Der Vertrag des Weltmeisters von 2010 läuft noch bis 2023 in Katar. Im Raum steht eine im Vertrag festgelegte Kündigungsklausel von fünf Millionen Euro. Zuletzt machte Al-Sadd deutlich, dass man Xavi unbedingt als Trainer behalten wolle. "Wir können nicht zulassen, dass er zu diesem sensiblen Zeitpunkt der Saison geht", erklärte der Klub. Der spanische Ex-Nationalspieler verhielt sich in den vergangenen Tagen eher bedeckt, geht jetzt aber in die Offensive. In einem Interview mit TV3 sagte der 41-Jährige, dass er eine sehr positive Person sei und denke, dass sich die Klubs "allein schon aus gesundem Menschenverstand" einigen müssen. Xavi betonte: "Beide Vereine kennen meinen Standpunkt und ich hoffe, dass bald eine Lösung gefunden wird."

Bei Al-Sadd hatte der frühere Mittelfeldspieler seine Karriere als Profi nach 17 Jahren im Barça-Trikot ausklingen lassen. Kommt es jetzt als Trainer zur Rückkehr? "Das ist ein spannender Schritt in meiner Karriere. Wir freuen uns alle sehr darauf und es wäre spektakulär. Wer auch immer zu Barça kommt, muss kein Messias sein. Es geht um den Aufbau eines Teams und um die Wiederherstellung von Begeisterung und Positivität", erklärte Xavi weiter.

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Barca-Boss Joan Laporta hatte zuletzt erklärt, dass es neben Xavi auch andere Optionen gebe. Namen nannte der er jedoch nicht. "Aus Respekt vor den Kandidaten und auch, weil ich die Verhandlungen nicht stören möchte, werde ich darüber Stillschweigen bewahren", erklärte Laporta.Falls es aber mit Xavi nicht klappen sollte, hat Barça offenbar vor allem den früheren argentinischen Nationalspieler Marcelo Gallardo im Blick. Der 45-Jährige ist in seinem Heimatland als Coach mit River Plate schon seit Jahren sehr erfolgreich. Vorerst wird aber der bisherige Trainer der B-Elf Barças, Sergi Barjuan, das Team um ter Stegen und Sergio Busquets coachen.