21. November 2022 / 17:11 Uhr

XXL-Nachspielzeit bei England-Sieg: Schiri-Boss Collina erklärt kuriose 24-Minuten-Verlängerung

XXL-Nachspielzeit bei England-Sieg: Schiri-Boss Collina erklärt kuriose 24-Minuten-Verlängerung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Beim Sieg der Engländer gab es 24 Minuten Nachspielzeit, Schiri-Boss Pierluigi Collina erklärte, warum. 
Beim Sieg der Engländer gab es 24 Minuten Nachspielzeit, Schiri-Boss Pierluigi Collina erklärte, warum.  © IMAGO/Nordphoto
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Beim Auftakt-Sieg für die Engländer bei der Weltmeisterschaft in Katar gegen den Iran gab es insgesamt 24 Minuten Nachspielzeit. Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina erklärt, warum das beim Turnier im Wüstenemirat keine Ausnahme sein dürfte.

Gleich acht Tore fielen beim 6:2-Sieg der Engländer zum WM-Auftakt gegen den Iran – das letzte von ihnen in der 13. Minute der Nachspielzeit. Tatsächlich wurde beim zweiten Spiel der WM in Katar eine Nachspielzeit von offiziell 24 Minuten – 14 nach der ersten und 10 nach der zweiten Halbzeit – angezeigt, die dann nochmals überzogen wurde. Darauf sollten sich Fans bei diesem Turnier grundsätzlich einstellen, wie Schiedsrichterchef Pierluigi Collina vom Fußball-Weltverband FIFA bereits vor dem Turnier angekündigt hatte.

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"Wir werden die Nachspielzeit sehr sorgfältig kalkulieren und versuchen, die Zeit auszugleichen, die durch Zwischenfälle verloren geht“, sagte Collina. "Wir wollen nicht, dass es in einer Halbzeit nur 42 oder 43 Minuten aktives Spiel gibt, das ist nicht akzeptabel. So solle die Zeit, die durch Torjubel, Auswechslungen, Verletzungen oder Platzverweise verloren gehe, in jedem Fall nachgespielt werde. "Sieben, acht, neun Minuten Nachspielzeit", seien in einem normalen WM-Spiel in Katar durchaus zu erwarten.

In der Partie zwischen England und Iran wurde diese grobe Maßgabe nun sogar gleich nach beiden Halbzeiten überboten – allerdings auch wegen des sehr ereignisreichen Spiels. Zu den insgesamt acht Toren kamen unter anderem noch eine längere Behandlungspause für den verletzten iranischen Nationaltorhüter Ali Beiranvand und eine Entscheidung durch den Videobeweis, bei der sich Referee Raphael Claus eine Szene selbst noch einmal ansah.

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