10. Januar 2020 / 06:00 Uhr

Yannik Engelhardt: „Das ist schon etwas ganz Besonderes für mich“

Yannik Engelhardt: „Das ist schon etwas ganz Besonderes für mich“

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Yannik Engelhardt trifft beim Sparkasse & VGH CUP auf seinen Heimatverein
Yannik Engelhardt trifft beim Sparkasse & VGH CUP auf seinen Heimatverein © Foto: Werder Bremen
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Er spielt in der fünften Saison beim SV Werder Bremen, stammt aus Wollbrandshausen, spielt in der U19-Nationalmannschaft des DFB und freut sich beim Sparkasse & VGH CUP 2020 auf ein Wiedersehen mit seinen Freunden – wir sprachen mit Yannik Engelhardt.

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Der aus Wollbrandshausen stammende 18-jährige defensive Mittelfeldspieler begann seine Karriere bei der JSG Eintracht HöhBernSee. Später wechselte er zum JFV Eichsfeld und spielte dort unter Trainer Andreas Quinque in der Bezirksliga.

Vor viereinhalb Jahren kam es dann zum Wechsel zu Werder Bremen, wo Engelhardt aktuell ein fester Bestandteil der U19 in der Bundesliga Nord/Nordost ist. Zudem hat der Eichsfelder den Sprung in die DFB-U19-Auswahl geschafft und dort bereits zwei Partien absolviert.

Yannik, wie läuft es aktuell in der U19 bei Werder?

„Die Saison läuft sehr gut – wir sind Herbstmeister. Zudem stehen wir nach einem Sieg bei Energie Cottbus im Halbfinale des DFB-Pokals. Für die Rückserie in der Liga haben wir eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen. Die vermutlich stärksten Konkurrenten auf den Titel sind Hertha BSC und der VFL Wolfsburg.“

Du gehörst zum Kader der U19-Nationalmannschaft, wie läuft es denn dort?

„Ich hatte bisher zwei Einsätze. Gegen Spanien bin ich für zehn Minuten eingewechselt worden. Gegen England habe ich eine Halbzeit gespielt. Es ist ein tolles Gefühl, sowas etwas erreicht zu haben. Ich bin stolz für den DFB spielen zur dürfen. Wenn wir uns mit der U19 in der zweiten Quali-Runde durchsetzen, spielen wir im Sommer bei der EM in Nordirland. Mein Ziel ist es natürlich, dabei zu sein. An den ersten Qualifikationsspielen konnte ich leider nicht teilnehmen, da ich mir im Länderspiel gegen England eine Knieverletzung zugezogen habe. Dadurch war ich leider gut zweieinhalb Monate außer Gefecht und konnte auch bei Werder nicht spielen. Ich arbeite jetzt definitiv auch für die EM-Teilnahme im Sommer.“

Was macht den SV Werder Bremen für Dich aus?

„Der Verein hat ein echte Tradition. Ich fühle mich dort wie in einer kleinen Familie. Das Umfeld ist sehr angenehm und professionell. Vor allem gefällt mir, dass der Jugend- und Profibereich sehr gut verzahnt ist.“

Wie hast Du reagiert, als Du von der Teilnahme am Sparkasse & VGH CUP gehört hast?

„Natürlich freut es mich, dass Werder und vor allem ich auch mit dabei bin. Ich wollte schon immer in Göttingen spielen. Als Kind habe ich auf der Tribüne gesessen und mir die Spiele angeschaut. Besonders freue ich mich, dass ich in der Lokhalle auf viele Freunde treffe. Das Duell gegen die JSG HöhBernSee, meinem Heimatverein, ist etwas ganz Besonderes. Aber auch beim JFV Eichsfeld und Eintracht Northeim kenne ich viele Spieler.“

Hast Du noch viel Kontakt nach Wollbrandshausen und zu deinen Freunden?

„Ich habe noch sehr viel Kontakt und war jetzt erst über die Weihnachtsfeiertage zu Hause. Nicht nur in der A-Jugend habe ich viele Freunde, sondern auch in der Herren des FC Höherberg.

Sparkasse & VGH CUP 2020: Erster Tag

Sparkasse & VGH CUP 2020: Erster Tag Zur Galerie
Sparkasse & VGH CUP 2020: Erster Tag © Pförtner
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Was sind die Ziele für den CUP?

„Wir wollen einfach gut starten und vor allem das Turnier genießen. Ansonsten spielen wir nicht so oft in der Halle. Der Spaßfaktor steht im Vordergrund. Eine echte Vorbereitung gab es nicht – wir haben nur zweimal in der Halle trainiert. Es sind einige große Mannschaften dabei. Natürlich will man immer gewinnen. Wir wollen das bestmögliche Ergebnis erreichen.

Da ich das Turnier kenne, habe ich meinen Mannschaftskollegen davon berichtet. Vor allem die gute Stimmung und die starken Gegner muss man hervorheben.“

Was bedeutet Dir das Duell gegen die JSG HöhBernSee?

„Das ist schon etwas was ganz Besonderes. Vor allem weil ich auch den Trainer und quasi alle Spieler gut kenne. Sie haben ein echt gutes Team und freuen sich genauso wie ich auf das direkte Duell.“

Wer ist das stärkste regionale Team?

„Ich kenne die Mannschaften zu wenig, um das genau einschätzen zu können. Sicherlich gehören Northeim und Göttingen dazu. Aber auch viele andere Teams können eine gute Leistung zeigen und vielleicht überraschen.“

Erhoffst Du Dir ein Angebot von einem anderen Verein?

Ich fühle mich bei Werder richtig wohl und genieße das Vertrauen des Vereins. Ich freue mich einfach auf das Turnier in meiner Heimat und konzentriere mich auf die Leistung.“

Wer ist Dein Vorbild?

„Man kann sich von vielen Spielern etwas abschauen, doch Toni Kroos sehe ich schon sehr gern zu. Er ist einfach ein super Spieler. Wir spielen ja auch beide auf der 8er-Position.“

Interview: Jan-Philipp Brömsen

Alles zum Sparkasse & VGH CUP 2020 auf gt-sportbuzzer.de/svc2020

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