06. November 2019 / 15:46 Uhr

Chance bekommen und genutzt: Sehndes Yasar Tomen ist Euer Held der Woche!

Chance bekommen und genutzt: Sehndes Yasar Tomen ist Euer Held der Woche!

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Yasar Tomen stand in dieser Saison noch nicht häufig in der Startelf von SuS Sehnde II. Gegen Schlusslicht TSV Haimar-Dolgen II war es wieder soweit - und der Stürmer nutzte seine Chance mit drei Treffern eindrucksvoll.
Yasar Tomen stand in dieser Saison noch nicht häufig in der Startelf von SuS Sehnde II. Gegen Schlusslicht TSV Haimar-Dolgen II war es wieder soweit - und der Stürmer nutzte seine Chance mit drei Treffern eindrucksvoll. © privat
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Beim Duell mit dem Schlusslicht der 2. Kreisklasse 1 konnte Yasar Tomen zum zweiten Mal in dieser Saison von Anfang zeigen, was in ihm steckt. Drei Tore machten ihn beim 7:0 von SuS Sehnde II gegen Haimar-Dolgen II zum Helden der Woche - und zu einem Kandidaten für die Startelf am Sonntag im nächsten Derby?

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Sehnde ist sein Lebensmittelpunkt, SuS sein Heimatverein. Seit 27 Jahren lebt Yasar Tomen im Südosten Hannovers, seit 20 Jahren kickt er für Spiel und Sport. Wobei: nicht durchgängig. "Das ist die schwarze Phase meines Lebens", sagt der 27-Jährige und lacht: Zwischen 2012 und 2014 war er zusammen mit seinem Bruder Mevzat beim FSC 04 Bolzum/Wehmingen am Ball.

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Seit Saisonbeginn hat der Klubmanager eines Fitnessstudios in Misburg einen schweren Stand bei der SuS-Reserve. Unter dem neuen Trainer René Bettels kam Tomen zwar zehnmal zum Einsatz, allerdings nur zweimal von Anfang an. "Wir sind immer noch in der Findungsphase, probieren viel aus", sagt der 27-Jährige, der für seinen Coach ein klassischer Mittelstürmer ist.

"Yasar will immer, pusht seine Mitspieler"

"Er macht sich breit, fährt den Hintern raus, legt die Bälle ab und arbeitet viel und gern nach hinten", lobt Bettels. Einen Grund dafür, dass er Tomen bislang überwiegend von der Bank gebracht hat, gibt es allerdings auch.

"Grundsätzlich ist das natürlich systembedingt." Gegen den Tabellenletzten aus Haimar-Dolgen spiele man eben anders als am Sonntag (12 Uhr) im nächsten Derby gegen Primus MTV Rethmar. "Yasar will immer, pusht seine Mitspieler und zieht die Jungs mit", sagt Bettels. "Du kannst ihn da aber auch immer ein bisschen reizen, wenn er eben erstmal auf der Bank sitzt."

Das sind die Helden der Woche aus der Region Hannover in der Saison 2019/20

Zum Saisonauftakt in der Bezirksliga 2 erlebte <b>Marius Fennel</b> mit der SG Blaues Wunder ein Wechselbad der Gefühl. Erst lief gegen Iraklis Hellas fast nichts zusammen, dann wendete der 29-Jährige mit zwei Treffern das Blatt. Doch in der Nachspielzeit gab es noch den Ausgleich. Die beiden Tore - per Direktabnahme aus 20 Metern und nervenstark vom Punkt - und 40,6 Prozent der Stimmen machten ihn zum ersten Held der Woche der Spielzeit 2019/20. Zur Galerie
Zum Saisonauftakt in der Bezirksliga 2 erlebte Marius Fennel mit der SG Blaues Wunder ein Wechselbad der Gefühl. Erst lief gegen Iraklis Hellas fast nichts zusammen, dann wendete der 29-Jährige mit zwei Treffern das Blatt. Doch in der Nachspielzeit gab es noch den Ausgleich. Die beiden Tore - per Direktabnahme aus 20 Metern und nervenstark vom Punkt - und 40,6 Prozent der Stimmen machten ihn zum ersten Held der Woche der Spielzeit 2019/20. ©
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Und genau da will der Held der Woche der SPORTBUZZER-User - 30,3 Prozent der abgegebenen Stimmen haben ihn dazu gemacht - nicht hin. "Ich habe die Chance bekommen und hoffentlich eindrücklich untermauert, dass ich spielen muss. Ich hoffe, ich habe dem Trainer gezeigt, dass er sich da vorn auf mich verlassen kann", sagt Tomen, der das 1:0 per Strafstoß (4.), mit dem Pausenpfiff das 4:0 sowie das 7:0 (80.) selbst markierte und ein weiteres Tor vorbereitete.

Seine Mitspieler sind "hungrig und durstig"

Eine Leistung, die ihn - spätestens auf der Weihnachtsfeier der beiden Sehnder Herrenmannschaften am 21. Dezember im Vereinsheim - teuer zu stehen kommen dürfte. "Die Jungs haben schon zu mir gesagt, sie seien alle hungrig und durstig, und das sollen sie natürlich nicht bleiben", sagt Tomen. Sein Trainer meint dazu: "Unter drei Kisten Bier kommt er nicht weg."

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