04. Juni 2018 / 21:18 Uhr

Yaya Touré wirft Guardiola Rassismus vor: "Ich bin nicht der Erste, dem das auffällt"

Yaya Touré wirft Guardiola Rassismus vor: "Ich bin nicht der Erste, dem das auffällt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Yaya Touré spielte in Barcelona und Manchester unter Pep Guardiola.
Yaya Touré spielte in Barcelona und Manchester unter Pep Guardiola. © imago/Sportimage
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Ungeheuerliche Aussagen eines verdienten Ex-Spielers: Dem ehemaligen Bayern-Trainer Pep Guardiola, der seit zwei Jahren Manchester City trainiert, wird von Yaya Touré mit harten Worten unter anderem Rassismus unterstellt. Nun will Touré mit dem "System Guardiola" brechen.

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Eklat bei Manchester City! Wenige Tage nach seinem Abschied hat Vereinsikone Yaya Touré seinen ehemaligen Trainer Pep Guardiola scharf attackiert. Der Ivorer, der den englischen Meister in diesem Sommer nach acht Jahren verlassen hat, machte auch vor harten Formulierungen nicht halt. In einem Interview mit France Football warf der 35-Jährige Guardiola sogar Rassismus vor.

„Er hat mich grausam behandelt. Glauben Sie, dass er so mit Andres Iniesta umgegangen wäre?“, stellte Touré in den Raum und gab die Antwort gleich selbst. „Ich bin an dem Punkt angelegt, an dem ich mich frage, ob das an meiner Hautfarbe liegt. Ich bin nicht der Erste, dem das auffällt. Andere Barca-Akteure haben sich das auch gefragt.“

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Nur zehn Einsätze in der Premier League

Worauf Touré anspielt: Unter Guardiola, der wegen eines Ausrasters im Spiel gegen Liverpool den Start der Champions League verpassen wird, war der Mittelfeldstar stets nur eine Randerscheinung. Ob beim FC Barcelona, wo Guardiola lieber auf Sergio Busquets setzte und Touré 2010 zur Flucht zu ManCity zwang, oder bei den "Citizens", wo er in dieser Saison nur zehn Mal in der Premier League zum Einsatz kam und in der gesamten Saison in allen Wettbewerben nur 883 Minuten absolvierte.

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Wo der Ivorer seine Karriere fortsetzt, ist noch nicht bekannt. In England wird er aktuell mit dem FC Everton in Verbindung gebracht. Der 35-Jährige , der insgesamt vier Mal Afrikas Fußballer des Jahres wurde, absolvierte insgesamt 230 Spiele in der Premier League, in denen er 59 Tore schoss.

"Guardiola hat mich als Feind gesehen"

„Ich will derjenige sein, der seinen Mythos zerstört“, grollt Touré und kündigt eine Abrechnung mit dem "System Guardiola" an. „Ich habe verstanden, dass das keine Frage der Physis war. Ich weiß nicht, warum, aber ich hatte den Eindruck, er war neidisch und hat mich als Feind gesehen.“ Und weiter: "Er hat alles getan, um meine letzte Saison zu zerstören. Guardiola hat mir meinen Abschied von City geraubt, von einem Klub mit fantastischen Fans.“

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