06. Juni 2022 / 11:14 Uhr

BVB-Boss Watzke: Wenn Moukoko nicht verlängern will, hat der Klub "die Verpflichtung, ihn zu verkaufen"

BVB-Boss Watzke: Wenn Moukoko nicht verlängern will, hat der Klub "die Verpflichtung, ihn zu verkaufen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (l.) glaubt an einen BVB-Verbleib von Youssoufa Moukoko.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (l.) glaubt an einen BVB-Verbleib von Youssoufa Moukoko. © Getty Images (Montage)
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Der Vertrag von Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund läuft in einem Jahr aus. Der Nachwuchsstürmer soll unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten in der abgelaufenen Saison sein und über einen Wechsel nachdenken. Nun bezog BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu der Personalie Stellung. 

Die Zukunft von Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund scheint ungewiss. Der talentierte Nachwuchsstürmer soll dem Vernehmen nach unzufrieden mit seinen Einsatzsatzzeiten bei den Profis in der abgelaufenen Saison gewesen sein und über einen Wechsel nachdenken - auch über eine Leihe wie bei Ansgar Knauff (aktuell in Frankfurt) wurde berichtet. Da Moukokos Vertrag in einem Jahr ausläuft, müsste dieser jedoch für ein mögliches Leih-Geschäft zunächst verlängert werden.

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Und genau daran scheint es aktuell zu haken. Bereits zu Beginn des Jahres hatte Patrick Williams, der Berater des U21-Nationalspielers gegenüber der Bild gesagt: "Es ist kein Selbstgänger, dass Youssoufa beim BVB verlängert." Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte nun der WAZ bezüglich der Zukunft des 17-Jährigen und der bislang nicht erfolgten Vertragsverlängerung: "Grundsätzlich: Wenn ein Spieler dazu nicht bereit ist, dann hat man als Klub die Verpflichtung, ihn zu verkaufen." Dann würde Moukoko, der selbst zu seiner Zukunft schweigt, Dortmund in diesem Sommer verlassen.

Der Klub-Boss berichtet jedoch auch: "Es gibt aber eine ordentliche Chance, mit Youssoufa zu verlängern". Der Trumpf, den der BVB im Vertragspoker im Ärmel zu haben glaubt, heißt Edin Terzic, der zur neuen Saison die Profis dauerhaft als Cheftrainer übernimmt. "Ich glaube, er ist gerade extrem motiviert. Es ist ja kein Geheimnis, dass er und Edin Terzic einen engen Draht haben", so Watzke. Terzic arbeitete vor seiner Tätigkeit für die Profis mehrere Jahre im Jugendbereich der Dortmunder und gilt als enger Vertrauter vieler Spieler aus dem eigenen Nachwuchs.

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