08. Dezember 2020 / 20:11 Uhr

Nächster Rekord perfekt: Youssoufa Moukoko jüngster Spieler der Champions-League-Geschichte 

Nächster Rekord perfekt: Youssoufa Moukoko jüngster Spieler der Champions-League-Geschichte 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Youssoufa Moukoko ist der jüngste Spieler in der Geschichte der Champions League.
Youssoufa Moukoko ist der jüngste Spieler in der Geschichte der Champions League. © Getty
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Youssoufa Moukoko hat sich auch in die internationalen Fußball-Geschichtsbücher eingetragen. Mit seiner Einwechslung im Gruppenspiel bei Zenit St. Petersburg wurde das Toptalent von Borussia Dortmund zum jüngsten Spieler in der Historie der Champions League.

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Youssoufa Moukoko ist vor gut zwei Wochen ganz offiziell ein Teil der deutschen Fußballgeschichte geworden. Mit seiner Einwechslung beim 5:2-Sieg von Borussia Dortmund gegen Hertha BSC wurde der junge BVB-Wunderstürmer im Alter von 16 Jahren und einem Tag der jüngste jemals in der Bundesliga eingesetzte Spieler. Er pulverisierte den Rekord, der bisher von Nuri Sahin gehalten worden war. Nun hat Moukoko die nächste Bestmarke geknackt – diesmal auf internationalem Parkett: Durch seine Einwechslung in der 58. Minute für Julian Brandt. im Gruppenspiel des BVB bei Zenit St. Petersburg (2:1) ist er auch zum jüngsten Spieler in der Geschichte der Champions League geworden – im Alter von 16 Jahren und 18 Tagen.

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Der bisherige Rekordhalter in der Königsklasse war Céléstine Babayaro, der am 23. November 1994 für Anderlecht beim 1:1 in Bukarest im Alter von 16 Jahren und 87 Tagen debütiert hatte. Moukoko unterbot diese Marke nun deutlich und brach mit seinem Jokereinsatz gegen die Russen so einen Rekord, der über 26 Jahre lang Bestand hatte.

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Der BVB hatte Moukoko kurz nach seinem 16. Geburtstag am 2. November fristgerecht über die B-Liste der UEFA nachgemeldet – beim 3:0-Sieg gegen den FC Brügge und beim 1:1 gegen Lazio Rom hatte der Teenager allerdings noch jeweils 90 Minuten auf der Bank gesessen. Das Toptalent des deutschen Fußballs hatte in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Toren den Jugendfußball aufgemischt und sogar Bundestrainer Joachim Löw auf sich aufmerksam gemacht – unter anderem schoss er 47 Tore in nur 25 Einsätzen für die A-Junioren der Dortmunder.