11. November 2021 / 17:32 Uhr

"Tut uns extrem leid": U21-Nationalmannschafts-Coach Di Salvo reagiert auf Moukoko-Ausfall

"Tut uns extrem leid": U21-Nationalmannschafts-Coach Di Salvo reagiert auf Moukoko-Ausfall

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo (l.) bedauert die Abreise von Top-Talent Youssoufa Moukoko (r.). 
U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo (l.) bedauert die Abreise von Top-Talent Youssoufa Moukoko (r.).  © IMAGO/SportfotoRudel/GettyImages (Montage)
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Zuerst verpasste BVB-Juwel Youssoufa Moukoko die EM der U1-Nationalmannschaft im Sommer, dann musste er in der vergangenen Länderspielpause verletzt abreisen. Auch dieses Mal wird es nicht zu einem weiteren Einsatz des 16-Jährigen kommen. Sein Trainer Antonio Di Salvo reagierte nun auf die Abreise des Talents. 

Deutschlands U21 bedauert den Ausfall von Youssoufa Moukoko für die letzten Länderspiele des Jahres. "Das tut uns extrem leid", sagte Nationaltrainer Antonio Di Salvo am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Großaspach. Nachdem der Torjäger von Borussia Dortmund die EM in diesem Jahr verpasst hatte und bereits im Oktober verletzt von der Nachwuchsauswahl abreisen musste, zwingt den 16-Jährigen nun eine Entzündung am Auge zum Verzicht auf die EM-Qualifikationsspiele am Freitag in Großaspach gegen Polen und am Dienstag in Ingolstadt gegen San Marino.

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"Er ist natürlich enttäuscht, er wollte sich zeigen", sagte Di Salvo. Die Gesundheit des Spielers sei aber einfach wichtiger. "Er weiß, dass er ein wichtiger Spieler für uns ist und wir auf ihn bauen", sagte der 42-Jährige. Auf dem Weg zur EM-Endrunde 2023 will Europameister Deutschland seine Tabellenführung nach vier Siegen in vier Spielen weiter festigen. "Polen ist der vermeintlich stärkste Gegner", sagte Di Salvo über den Tabellendritten. Dass Polen zuletzt an die A-Nationalmannschaft abgestellte Spieler nun bei der U21 einsetze, zeige, "dass sie uns ärgern wollen".

Für Di Salvo sind es nach dem Ende der Amtszeit von Stefan Kuntz, der mittlerweile Nationaltrainer in der Türkei ist, die Länderspiele drei und vier als Chef. Der neue Jahrgang sei "schon super zusammengewachsen", berichtete Mittelfeldspieler Yannik Keitel vom SC Freiburg. "Wir haben unfassbar gute Einzelspieler." Auch er warnte vor dem Gegner: "Polen ist ein sehr starker Konkurrent."

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