23. Oktober 2019 / 12:41 Uhr

Prignitz-Cup 2019: Yvonne Loock wird zum siebenten Mal Gesamtsiegerin

Prignitz-Cup 2019: Yvonne Loock wird zum siebenten Mal Gesamtsiegerin

Stefan Peglow
Märkische Allgemeine Zeitung
Yvonne Loock, Gesamtsiegerin des Prignitz-Cups 2019 in der Altersklasse W40, mit dem Cup-Laufshirt, dass alle Sieger erhielten.
Yvonne Loock, Gesamtsiegerin des Prignitz-Cups 2019 in der Altersklasse W40, mit dem Cup-Laufshirt, dass alle Sieger erhielten. © Stefan Peglow
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Leichtathletik: Perlebergerin Yvonne Loock gewinnt Laufserie um den Prignitz-Cup 2019 einmal mehr deutlich.

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Die Laufserie um den Prignitz-Cup 2019 wurde mit den beiden letzten Wertungsläufen bei der 19. Moormeile in Bad Wilsnack beendet. Sieger und Platzierte des von der MAZ und Sparkasse Prignitz ausgeschriebenen Wettbewerbs stehen fest. In der Liste der Gesamtsieger stehen viele bekannte Namen. Zu ihnen gehört die Pritzwalker Lauflegende Ernst Wehrstedt, Jahrgang 1934. Der älteste Teilnehmer siegte unangefochten in seiner Altersklasse M85. Gesamtsiegerin wurde einmal mehr auch Yvonne Loock. Die für den SSV Einheit Perleberg startende Athletin meisterte in der Altersklasse W40 unter anderem bei der Moormeile einmal mehr als einzige Frau die 12,4 Kilometer lange Strecke unter einer Stunde. Auch in Wittstock (6,3 km) und Pritzwalk (12,3 km) gewann sie die Konkurrenz der Läuferinnen ganz souverän. Im Prignitz-Cup war es ihr siebenter Gesamtsieg.

Gleich mehrfach fielen die Entscheidungen um die endgültigen Platzierungen erst bei der Moormeile. So war auch der Perleberger Michael Path extra nach Bad Wilsnack gekommen, um noch einen langen Lauf in die Wertung einbringen zu können. In seiner Altersklasse (M30) belegte auf der 12,4-Kilometer-Distanz zwar nur Rang vier, doch damit sei er „zufrieden“. „Fraglich ist, welchen Platz ich nun im Prignitz-Cup erreicht habe“, meinte der auch über die Grenzen der Prignitz hinaus bekannte Fußball-Schiedrichter. Sein vierter Platz bei der Moormeile bescherte ihm 22 Punkte für die Cup-Wertung. Damit erlief er sich in diesem Jahr insgesamt 64 Punkte, was ihm zum Gewinn der Bronzemedaille reichte. Mit nur zwei Zählern mehr sicherte sich Denny Hohm aus Berlin Silber. Gold gewann Daniel Arndt (99 Punkte) vom SV Sadenbeck. Noch knapper als bei den Platzierungen der M30 ging es in der M35 zu. „Hier haben Maik Waldburger und Sebastian Urbank jeweils fünf Läufe absolviert, davon drei kurze und zwei lange. Gestrichen wurden hier die zwei kurzen, mehr gelaufenen Läufe. Deshalb haben sie auch die gleiche Punktzahl, 98, aber Maik eben mehr Siege“, erklärte Rolf Schädlich das Zustandekommen der Platzierung.

Das war die 19. Moormeile in Bad Wilsnack.

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Moormeile 2019 © Stefan Peglow
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Der Bad Wilsnacker übernahm in diesem Jahr erstmals die Auswertung der Laufserie und äußerte sich zufrieden: „Die Auswertung lief sehr gut, auch dank der super Unterstützung von Ziel-Zeit-Chef Steffen Dittrich, der mir wann immer ich wollte die aktuellen Zwischenstände übermittelte.“ Schädlich selbst landete in der Cup-Wertung diesmal auf Rang drei. „Ich wusste, dass ich gegen Manfred Hentschke und Bernhard Prigge keine Chance habe. Und wenn nächstes Jahr Manfred Krakow auch noch in die M65 kommt, geht es einen Platz weiter zurück. Aber egal, es macht Spaß“, erklärte der passionierte Langstreckenläufer. Er wird auch im kommenden Jahr die Punktevergabe vornehmen. Denn die Veranstalter sind sich einig: Es wird eine 14. Auflage des Prignitz-Cups geben. Fraglich ist allerdings noch, wann und wo der erste Startschuss dazu im Jahr 2020 fallen wird. Wahrscheinlich erst wieder beim Rolandlauf in Perleberg.

Vor dem Start der neuen Laufserie sollen die Regularien rund um die Laufserie noch einmal überdacht werden. „Um die Auswertung zu erleichtern, müssen wir die Ausschreibung noch ein wenig optimieren“, informierte Schädlich dazu. Geschehen soll das noch vor dem Jahreswechsel, damit die Läufer rechtzeitig für 2020 planen können.

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Der Modus des Prignitz-Cups hatte sich bislang bewährt und blieb daher in all den Jahren im Wesentlichen unverändert. Bei allen Läufen konnte man auf einer kürzeren oder einer längeren Distanz Punkte sammeln. In die Wertung kam, wer mindestens drei Läufe erfolgreich absolvierte und in allen Altersklassen bis einschließlich W/M 55 dabei mindestens einen kurzen beziehungsweise einen langen Lauf bewältigt hatte. Von den fünf möglichen Läufen wurden schließlich die jeweils besten vier Platzierungen gewertet.

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