26. September 2019 / 20:50 Uhr

Zähes Kampfspiel: SC DHfK Leipzig beißt sich zum Sieg

Zähes Kampfspiel: SC DHfK Leipzig beißt sich zum Sieg

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
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Heimsieg! Der SC DHfK schlägt am Donnerstagabend den Bergischen HC in der heimischen Arena mit 35:32. © Christian Modla
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Patrick Wiesmach steuert acht Treffer zum Sieg gegen den Bergischen HC bei.

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Der SC DHfK Leipzig ist nach der deftigen Niederlage in Flensburg zurück in der Erfolgsspur. Die Grün-Weißen besiegten am Dienstagabend den Bergsichen HC mit 35:32 (17:16), mussten für den Erfolg aber einen gewaltigen Kraftakt in der Arena vor 3077 Zuschauern hinlegen. Bester Leipziger Torschütze war Patrick Wiesmach mit acht Treffern. Der SC DHfK klettert in der Tabelle auf den dritten Rang und profitiert von der Niederlage des SC Magdeburg in Wetzlar.

"Der BHC lebt übers Kollektiv", hatte DHfK-Coach André Haber vor dem Spiel gesagt und vor den lang ausgespielten Angriffen der Gäste gewarnt. Er sollte Recht behalten. Der BHC agierte von Beginn schnörkellos und spielte seinen Stiefel herunter. In den ersten 20 Minuten bekamen die Gastgeber den gegnerischen Rückraum kaum unter Kontrolle.

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Der SC DHfK gewinnt das Heimspiel gegen den Bergischen HC mit 35:32. Zur Galerie
Der SC DHfK gewinnt das Heimspiel gegen den Bergischen HC mit 35:32. ©
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Allein Fabian Gutbrod erzielte bis zur Pause sieben Treffer. Die DHfK-Abwehr war einfach zu harmlos und die Torhüter bekamen so kaum eine Hand an den Ball. Jens Vortmann, der für Joel Birlehm nach einer einer Viertelstunde ins Spiel kam, parierte nach 17 Minuten den ersten Ball überhaupt für die Grün-Weißen.

Trainer André Haber hatte schon nach elf Minuten reagiert, nahm die erste Auszeit und machte eine klare Ansage: "Neun Tore sind einfach zu viel", so der Coach. Er stellte die Deckung um und Stück für Stück kämpfte sich seine Mannschaft von einem 10:14 auf eine 17:16-Führung bis zur Halbzeit heran. Bitter für den BHC: Spielmacher Linus Arnesson blieb mit Magen-Darm-Beschwerden im Bus vor der Halle.

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In der zweiten Halbzeit brachten die Hausherren die Fans dann richtig in Stimmung und zogen mit 24:19 davon. Der kurioseste Treffer gelang Maciej Gebala. Völlig frei scheiterte der Pole zunächst an Christopher Rudeck. Der BHC-Keeper verlor allerdings kurz die Orientierung und der Ball kullerte mit Drall doch noch ins Tor. Der BHC kam zwischenzeitlich noch einmal bis auf ein Tor heran, konnte die Niederlage aber in diesem verbissenen Kampfspiel nicht mehr abwenden.

Für Haber ist der Sieg wie immer nur eine Momentaufnahme in der Saison trotz der jetzt 10:4 Punkten. "Die Tabelle hat am letzten Spieltag die größte Aussagekraft", so der Coach ganz nüchtern.

SC DHfK: Vortmann, Birlehm - Semper 5, Wiesmach 8/6, Witzke 3, Krzikalla, Binder 1, Janke 5, Müller, Roscheck, Weber 5, Mamic 5, Remke, Gebala 3, Esche, Kristjansson

BHC: Rudeck, Mrkva - Dell, Darj 2, Weck, Gunnarsson 5, Nippes 4, Baena Gonzales 2, Babak, Szücs 2, Damm, 4/1 Gutbrod 9, Arnesson, Johannsson, Boomhouwer 2/2, Stutzke 1

7m: DHfK 6/6 , BHC 4/6

Zeitstrafen: DHfK 14 Minuten, BHC 14 Minuten

Zuschauer: 3077

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