28. Mai 2019 / 17:48 Uhr

Zehdenick und Krewelin bilden Spielgemeinschaft

Zehdenick und Krewelin bilden Spielgemeinschaft

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Lothar Stabrey, Tobias Rose, Oliver Stankiewicz und Hans Joachim Wienecke (v.l.) bei der Bekanntgabe der neuen Zusammenarbeit.
Lothar Stabrey, Tobias Rose, Oliver Stankiewicz und Hans Joachim Wienecke (v.l.) bei der Bekanntgabe der neuen Zusammenarbeit.
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Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Im kommenden Spieljahr werden beide ein Team in der 1. Kreisklasse stellen - in Häsen sucht man weiter einen Partner.

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Dass Fußballvereine speziell aus dem Norden des hiesigen Landkreises immer größere Probleme haben, Fußballer für ihre Mannschaften zu finden, ist hinlänglich bekannt. Ideen, das Vereinsstreben im nördlichen Oberhavel aufzuhalten, gab es von Seiten der Verantwortlichen einige, nun werden die ersten in die Tat umgesetzt.

Spielgemeinschaften könnten ein Teil der Lösung sein. Ab der kommenden Saison wird es solch einen Zusammenschluss im Männerbereich geben, involviert werden dabei die SG Einheit Krewelin und die zweite Mannschaft des SV Zehdenick sein. Antreten wird das Team in der 1. Kreisklasse West. „Die personelle Situation gab es nicht mehr her, eigenständig ein Team zu bilden. Da auch in Krewelin das Problem ebenfalls vorhanden war, ist dieser Schritt der sinnvollste für beide“, erklärt SVZ-Manager Ronny Erdmann die Vereinigung.

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Gespielt wird in Krewelin, trainiert wird das Team von den beiden bisherigen Trainern – nämlich Tino Wienicke (Krewelin) und Oliver Stankiewicz (Zehdenick II). „Wir haben auch mit Burgwall dahingehend Gespräche geführt. Es waren super Gespräche mit Burgwall und Krewelin, schlussendlich haben wir uns aber für eine Spielgemeinschaft mit Krewelin entschieden“, erklärt Erdmann.

Für ihn ist dieses Modell insbesondere für der Nordvereine nahezu alternativlos in der Zukunft. Schließlich offeriere es auch sonst Bedingungen, die andernfalls kaum möglich sein würden. „Nun werden wir dort einen breitaufgestellten Kader haben, endlich kommt auch wieder eine Art Konkurrenzkampf und es kann vor allem wieder vernünftig trainiert werden. Das bringt alle weiter.“

Auch der Häsener SV strebt für die neue Spielzeit eine Spielgemeinschaft – soweit wie in Zehdenick ist der HSV aber noch nicht. „Wir wollten mit der Reserve der Falkenthaler Füchse eine Spielgemeinschaft bilden und es gab auch dahingehend Gespräche, allerdings haben sich die Füchse am Ende dazu entschlossen, doch alleine ein Team zu stellen“, erläutert Vereinschef Norbert Ruch. Die Kaderdecke der Häsener-Reserve ist allerdings weiterhin recht dünn, der Vorstand sucht also einen Weg. „Wir sind weiterhin in Gesprächen mit anderen Vereinen. Gerade die Abmeldung der zweiten Löwenberger Mannschaft vor einigen Tagen zeigt uns, dass wir bei weitem nicht alleine mit diesem Problem zu kämpfen haben und hoffen da auf eine Lösung.“

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