04. November 2019 / 16:08 Uhr

Zehn Jahre nach dem Tod von Enke: DFB plant große Gedenkaktion am Wochenende

Zehn Jahre nach dem Tod von Enke: DFB plant große Gedenkaktion am Wochenende

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Engagiert sich: Teresa Enke.
Engagiert sich: Teresa Enke. © 2016 Getty Images
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Der deutsche Fußball-Bund ruft zu einer großen Gedenkaktion für den verstorbenen Ex-Nationalkeeper Robert Enke auf. Vor zehn Jahren beging der Keeper von Hannover 96 Selbstmord. Am Sonntag soll ihm gedacht werden.

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Mit einer besonderen Aktion will der deutsche Fußball am kommenden Sonntag dem Tod von Robert Enke vor dann genau zehn Jahren gedenken. Im Rahmen der Aktion #gedENKEminute, zu der der Deutsche Fußball-Bund und die Robert-Enke-Stiftung mit Unterstützung der Deutschen Fußball Liga am Montag aufriefen, soll bei den Fußballspielen am Sonntag nicht nur an den Menschen und Sportler Robert Enke erinnert, sondern vor allem für die Volkskrankheit Depression und die vorhandenen Hilfsangebote sensibilisiert werden. An der Aktion sollen sich möglichst alle Vereine von der Bundesliga bis zur Kreisliga beteiligen - auch bei den Spielen am Freitag und Samstag.

„Gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung und der DFL waren wir uns schnell einig, dass anlässlich des zehnten Todestages von Robert Enke im gesamten deutschen Fußball ein starkes Zeichen gesetzt werden soll. Jeder, der sich bedrängt oder hoffnungslos fühlt, muss sich Hilfe holen können - ohne Angst vor Ausgrenzung oder einem Karriereknick“, sagte DFB-Präsident Fritz Keller in einer Mitteilung am Montag. „Mein besonderer Dank geht an Teresa Enke für ihr großes Engagement.“

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Der damalige Nationaltorwart Robert Enke litt unter Depressionen und hatte am 10. November 2009 einen Suizid begangen. „Dieser tragische Verlust hat uns schwer getroffen. Robert war nicht nur ein überragender Torwart und toller Nationalspieler, sondern ein liebenswerter Mensch, der unser Team bereichert hat“, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff. „Das Thema Depression hat seitdem deutlich mehr Gehör bekommen.“

BVB und FC Bayern sollen an Aktion teilnehmen

Bereits am Freitag und am Samstag sollen sich Mannschaften an der Aktion beteiligen, heißt es in der Mitteilung des DFB. "Auch Klubs, die bereits am Freitag oder Samstag ihre Partien bestreiten, sind eingeladen, sich in frei gewählter Form an der Aktion zu beteiligen. Unter anderem wird dies beim Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund der Fall sein, das am Samstagabend in rund 200 Länder übertragen und von rund 900 Millionen Menschen weltweit gesehen wird", heißt es.

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