21. September 2022 / 12:26 Uhr

Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt: DFB-Keeper Manuel Neuer trägt besondere Kapitänsbinde 

Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt: DFB-Keeper Manuel Neuer trägt besondere Kapitänsbinde 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Keeper Manuel Neuer läuft mit einer neuen Kapitänsbinde auf.
DFB-Keeper Manuel Neuer läuft mit einer neuen Kapitänsbinde auf. © Getty Images/Twitter @DFB_Team (Montage)
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Mit einer besonderen Kapitänsbinde am Arm läuft Manuel Neuer bei der WM in Katar auf. Laut DFB wolle man damit ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen. Bei den kommenden Nations-League-Partien muss Neuer als Kapitän jedoch vertreten werden.

Nationaltorhüter Manuel Neuer wird die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Katar als Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt mit einer speziellen Kapitänsbinde anführen. Diese ziere "ein Herz in bunten Farben, die für Vielfalt stehen, sowie die Aufschrift 'One Love'", wie der DFB am Mittwoch mitteilte.

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Die Premiere der Kapitänsbinde wird es bei den anstehenden Nations-League-Partien am Freitag in Leipzig gegen Ungarn sowie drei Tage später in England geben. Dann ist Thomas Müller erster Vertreter von Neuer als Spielführer, da der Schlussmann wegen eines positiven Corona-Tests ausfällt.

"Die Liebe zum Fußball verbindet uns alle. Egal, wo wir herkommen, wie wir aussehen und wen wir lieben. Fußball ist für alle da", äußerte Neuer noch vor seiner Abreise aus dem DFB-Hotel am Mittwoch in einer Mitteilung. Der Fußball müsse "für alle da sein, die sich diskriminiert und ausgeschlossen fühlen, überall auf der Welt. Ich bin stolz darauf, diese Botschaft gemeinsam mit meinen Kapitänskollegen aus anderen Nationen zu senden. Denn jede Stimme zählt."

Die Kampagne ist laut DFB "eine gemeinsame Aktion" der Nationalteams von England, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Wales, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland. Die Idee sei innerhalb der UEFA Working Group entstanden. Der Arbeitskreis befasst sich mit Fragen zu Menschen- und Arbeitnehmerrechten in Katar bis zur Weltmeisterschaft, die am 20. November beginnt.

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