11. August 2020 / 21:41 Uhr

Zeichen gegen Rassismus bei Europa League: Spieler von Sevilla und Wolverhampton gehen auf die Knie

Zeichen gegen Rassismus bei Europa League: Spieler von Sevilla und Wolverhampton gehen auf die Knie

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gingen vor dem Europa-League-Spiel auf die Knie: Die Spieler aus Wolverhampton und Sevilla.
Gingen vor dem Europa-League-Spiel auf die Knie: Die Spieler aus Wolverhampton und Sevilla. © Friedemann Vogel/Getty Images, Montage
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Auch vor dem Europa-League-Viertelfinale haben Spieler ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Sowohl die Akteure der Wolverhampton Wanders, als auch die vom FC Sevilla gingen vor dem Anpfiff auf die Knie.

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Die Spieler der Wolverhampton Wanderers und des FC Sevilla haben vor ihrem Viertelfinalduell in der Europa League ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die Fußballer beider Mannschaften gingen unmittelbar vor dem Anpfiff der Partie in Duisburg am Dienstagabend mit je einem Knie auf den Boden. Schiedsrichter Daniele Orsato aus Italien schloss sich der Geste an.

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Die UEFA hatte im Vorfeld der Turniere den Klubs auch die Möglichkeit geben, sich an den aktuellen "Black Lives Matter"-Protesten zu beteiligen. Die Kapitäne der Mannschaften tragen eine Binde mit der Aufschrift der Anti-Rassismus-Kampagne des Verbandes "Say No to Racism". Zudem ist es den Mannschaften gestattet, vor den Partien für die "Black Lives Matter"-Bewegung auf die Knie zu gehen.

Kniefall wird zum Zeichen gegen Rassismus

Der Kniefall hat sich als Zeichen gegen Rassismus etabliert. Vorbild für die Geste ist Football-Profi Colin Kaepernick, der auf diese Weise gegen Rassismus und Polizeigewalt protestiert hatte. Damals sorgt die Geste für massive Diskussionen in den USA, inzwischen ist es das weltweite Zeichen gegen Rassismus geworden.



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Auch zum Auftakt der NBA-Rest-Saison setzten die Spieler vor einigen Tagen Zeichen. Zum Auftakt der Rest-Saison in der NBA haben sich alle Basketballer der beteiligten Mannschaften unmittelbar vor dem Abspielen der US-Nationalhymne hingekniet. Wie im ersten Duell der Utah Jazz mit den New Orleans Pelicans trugen am Donnerstagabend (Ortszeit) auch die Profis der Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James und der Los Angeles Clippers zudem schwarze T-Shirts mit weißer Schrift und dem Slogan „Black lives matter“ (Schwarze Leben zählen). Ähnliche Bilder gab es zum Auftakt der Formel-1-Saison in Spielberg.

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