22. Februar 2021 / 08:44 Uhr

Berufliche Zukunft in Wolfsburg: Egestorfs Zeki Dösemeci wechselt am Saisonende zu Lupo Martini

Berufliche Zukunft in Wolfsburg: Egestorfs Zeki Dösemeci wechselt am Saisonende zu Lupo Martini

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Traf in dieser Saison bereits gegen seinen neuen Arbeitgeber Lupo Martini Wolfsburg: der Noch-Egestorfer Zeki Dösemeci (Mitte).
Traf in dieser Saison bereits gegen seinen neuen Arbeitgeber Lupo Martini Wolfsburg: der Noch-Egestorfer Zeki Dösemeci (Mitte). © Mirko Haendel
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Innenverteidiger Zeki Dösemeci hat sich gegen eine Vertragsverlängerung beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder entschieden. Seine berufliche Zukunft liegt künftig in der Autostadt, deshalb wechselt der 24-Jährige zur neuen Saison zum Ligakonkurrenten Lupo Martini Wolfsburg.

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Nicht nur beruflich wird es Zeki Dösemeci ab dem Sommer in die Volkswagenstadt ziehen: Der Innenverteidiger des 1. FC Germania Egestorf/Langreder wird sich dem Oberligakonkurrenten Lupo Martini Wolfsburg anschließen.

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Die Deisterstädter haben alle Verträge mit ihren Leistungsträgern bereits verlängert, mit Dö­semeci standen sie noch in Gesprächen. Der 24-Jährige entschied sich jedoch dafür, den Fokus auf seine berufliche Zukunft zu richten und sich Lupo Martini in der Stadt seines künftigen Arbeitgebers anzuschließen.

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Levestes Sascha Romaus überwindet Kirchdorfs Schlussmann Jens Trampenau und trifft zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich. ©

Dösemeci sorgt vorzeitig für Klarheit

„Ich habe das immer offen in Egestorf kommuniziert. Lupo war für mich die einzige Option, für den Fall, dass ich Germania verlasse“, sagt Dösemeci. Im Unterschied zu den Profis könne er keinen Schalter umlegen und dann befreit aufspielen, wenn die Saison fortgesetzt werden sollte und seine Zukunft noch nicht geklärt wäre. „Deswegen habe ich jetzt alle informiert und nicht erst am Ende der Saison“, sagt der Verteidiger.

Sein Trainer Paul Nieber wird das Trikot mit der Nummer 7 neu vergeben müssen. „Für Zeki steht die berufliche Zukunft im Vordergrund. Wir hatten Lösungen dafür entwickelt, wie er dennoch bei uns hätte weiter spielen können, doch er hat sich dagegen entschieden“, sagt der Coach der Egestorfer. Insbesondere in den vergangenen anderthalb Jahren habe sich Dösemeci sehr gut entwickelt, „aber auch dafür wird es eine adäquate Lösung geben“, sagt Nieber.


"Das wäre ein großer Erfolg und würde mich stolz machen"

Sollte der Spielbetrieb noch aufgenommen werden, will Dö­semeci alles dafür geben, um mit der Germania in die Regionalliga aufzusteigen. „Das wäre ein großer Erfolg und würde mich stolz machen“, sagt er. Und auf diese Weise müsste der kopfballstarke Defensivspezialist in der nächsten Spielzeit mit den Wolfsburgern auch nicht gegen die alten Teamkollegen antreten.