04. Oktober 2021 / 16:33 Uhr

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Zellendorfer SV verliert erneut

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Zellendorfer SV verliert erneut

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Kassierte mit seinem Team gegen den SV Schönefeld die achte Saisonniederlage:  Zellendorf-Trainer Sven Hannemann (r.). 
Kassierte mit seinem Team gegen den SV Schönefeld die achte Saisonniederlage: Zellendorf-Trainer Sven Hannemann (M.). © Oliver Schwandt
Anzeige

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Ligaschlusslicht mit deutlicher 2:5-Heimpleite gegen den SV Schönefeld.

Für den Zellendorfer SV wird am Tabellenende die Luft schon dünn. Am neunten Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming kassierte die Mannschaft von Trainer Sven Hannemann bereits ihre achte Niederlage. Mit Liga-Spitzenreiter FSV Admira 2016 und Verfolger SV Blau-Weiß Dahlewitz gibt es nur zwei Teams, die noch keine Begegnung in dieser Spielzeit verloren haben. Am vergangenen Sonntag fanden zudem nur sieben Partien statt, da das Spiel zwischen dem SC Blau-Weiß Schenkendorf und dem BSC Preußen 07 II auf den 10. Oktober verschoben wurde.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II – FSV Admira 2016 2:2 (1:1). Vor 100 Zuschauern ging der Tabellenführer durch ein Tor von Marius Borchert mit 1:0 in Führung (31.). In der letzten Spielminute des ersten Abschnitts gelang Etoo Kofi für die Eintracht der 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel traf Nick Ebert für die Gäste zum 2:2 (66.). In der zweiten Nachspielminute markierte Florian Herrmann den 2:2-Endstand. „Wir haben gegen einen starken Gegner eine hervorragende Leistung geboten und mehr Spielanteile sowie Torchancen gehabt als dieser. Admira war extrem effektiv und nutzte ihre bis dato zwei guten Möglichkeiten zu den Toren aus. Am Ende wurden wir ein paar Mal ausgekontert, aber haben selber in der Nachspielzeit noch den viel umjubelten und verdienten Punkt für unsere Mühen erhalten“, sagte Miersdorf-Coach Thomas Jacob. So sah es auch FSV-Trainer Stefan Eggert: „Eintracht war heute einfach besser. Auch wenn der Ausgleich in der Nachspielzeit fiel, war er hochverdient gewesen.“

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © MAZ

Zellendorfer SV – SV Schönefeld 2:5 (1:2). „Das Ergebnis spiegelt total den Spielverlauf wider. Wir hatten in Durchgang eins einige gute Chancen, die wir nicht zu einem zweiten Tor nutzten. Nach einer Gelb-Roten Karte für uns nach dem Wechsel nahm das Unheil seinen Lauf. Aktuell reicht es bei uns leider nicht zu mehr, da ich einen echt kleinen Kader zur Verfügung habe“, sagte ZSV-Trainer Sven Hannemann.   Die beiden Tore für seine Mannschaft erzielten vor 52 Zuschauern Marco Niemeyer (44.) und Johannes Krüger (74.), für die Gäste waren Leroy Haase (11.), Martin Pingel (43.), Selim Grzmehle (68., 84.) und Robert Funke (77.) erfolgreich.

Anzeige

SV Siethen – SG Schulzendorf 0:0. Keine Tore sahen die 44 Zuschauer auf dem Sportplatz in der Ebereschenallee. „Das Pokalspiel gegen den selben Gegner vor ein paar Wochen war auf einem deutlich höheren Niveau. Mit dem Punkt haben wir das Minimalziel erreicht und das 0:0 war auch ein gerechtes Ergebnis“, schätzte SVS-Trainer Karsten Galli die Partie ein. „Mein Team hat sehr diszipliniert gespielt und eine gute Leistung gezeigt. Die Ordnung auf dem Platz hat gestimmt und hinten stand die Null. Mit etwas Glück hätten wir das Match auch durchaus für uns entscheiden können“, meinte Gästecoach Christian Schneemann.

SV Waßmannsdorf – SV Grün-Weiß Großbeeren 2:0 (2:0). „Wir hätten auch deutlich höher gewinnen können. Wir haben heute das umgesetzt, was wir umsetzen wollten. Mich hat nur geärgert, dass wir zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen haben. Ich freue mich sehr, dass wir das zweite Match in Folge gewinnen konnten“, so SVW-Trainer Daniel Koschinsky. Vor 67 Zuschauern erzielten im ersten Abschnitt Dennis Flint (15.) und Christopher Becker (17.) die beiden Treffer für die Hausherren.

Ruhlsdorfer BC – SV Rangsdorf 2:2 (0:1). Fünf Minuten vor der Halbzeitpause brachte Marvin Deinert Rangsdorf vor 38 Zuschauern mit 1:0 in Führung. Im zweiten Spielabschnitt erzielte Stefan Werner einen Doppelpack für Ruhlsdorf (54., 60.). In der Nachspielzeit gelang Toni Stettnisch der glückliche Treffer zum 2:2-Endstand (90.+2). „Für uns wäre nicht mehr als dieses Remis möglich gewesen, da wir die schlechteste erste Halbzeit in dieser Saison gespielt haben. In dieser konnten wir uns glücklich schätzen, nur mit 0:1 zurückzuliegen. Im zweiten Durchgang zeigten wir unser wahres Gesicht und konnten zwei herrliche Kopfballtore durch Stefan Werner erzielen. Es war heute ein Spiel, das total auf Augenhöhe geführt wurde“, sagte RBC-Trainer Steffen Burczyk.


Mehr aus der Region

Marcel Kranz trifft in Zossen dreifach

MSV Zossen II – SV Teupitz/Groß Köris 0:5 (0:0). „Wieder einmal war das Gesicht meiner Mannschaft ein ganz anderes, da ich auf zahlreiche Spieler verzichten musste. So hatten wir sehr viel Abstimmungsprobleme zu verzeichnen. Wir hatten im ersten Abschnitt die besseren Chancen, leider davon keine genutzt“, sagte MSV-Coach Arne Schmidt. „Wir waren die gesamte Spielzeit total überlegen und haben heute eine tolle Teamleistung gezeigt“, sagte SV-Trainer Thilo Kranz. Nach einer torlosen ersten Hälfte kamen die Gäste durch die Treffer von Marcel Kranz (51., 70., 75.), Max Konetzky (68.) und Christoph Schuffenhauer (79.) noch zu einem deutlichen Auswärtserfolg.

HSV Fortuna – SV Blau-Weiß Dahlewitz 0:4 (0:2). Bereits in Minute sechs erzielte Marcel Blume vor 75 Zuschauern die Gästeführung. Durch ein Eigentor von Florian Henkel kam Dahlewitz zum 2:0 (35.). Nach der Halbzeitpause erhöhte erneut Blume auf 3:0. Nach der Roten Karte für HSV-Akteur Phillip Hinze (77./Tätlichkeit) markierte Benjamin Lehmann den vierten Treffer für den Tabellenzweiten. „Wenn wir die Chancen genutzt hätten, wäre auch ein besseres Ergebnis für uns drin gewesen. Da wir vor dem Tor nicht konsequent genug waren, geht das Ergebnis in Ordnung“, konstatierte HSV-Co-Trainer Daniel Lundie. „Friedersdorf hat wirklich toll gespielt, war lauf- und zweikampfstark. Deshalb war es für uns nicht so einfach, den Dreier einzufahren. Wir konnten dem Spiel kaum unseren Stempel aufrücken“, erkannte Blau-Weiß-Coach Christopher Kraatz.