01. Juli 2019 / 07:48 Uhr

Zeugnisse zur U21-EM: Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Zeugnisse zur U21-EM: Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Tim Lüddecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die deutschen Spieler stehen für ein Mannschaftsfoto vor dem Finale zusammen.
Die deutschen Spieler stehen für ein Mannschaftsfoto vor dem Finale zusammen. © dpa
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Die U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino ist vorbei. Fünf Spiele absolvierte die deutsche U21-Nationalmannschaft und musste sich erst im Finale gegen Spanien mit 1:2 geschlagen geben. Der SPORTBUZZER zieht Bilanz und vergibt 15 Turnier-Zeugnisse.

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Aus Trauer und Enttäuschung wird Stolz: Deutschlands U21 verliert bei der EM zwar knapp das Finale gegen Spanien, tröstet sich aber mit der alles in allem starken Turnierleistung. Der SPORTBUZZER vergibt ein großes Zeugnis: Wie waren die Spieler beim Turnier in Italien und San Marino drauf?

Redakteur Tim Lüddecke benotet alle Spieler, die mindestens eine Halbzeit lang zum Einsatz gekommen sind. Florian Müller (1. FSV Mainz 05), Markus Schubert (Dynamo Dresden), Waldemar Anton (Hannover 96), Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg), Eduard Löwen (Hertha BSC) und Johannes Eggestein (Werder Bremen) bleiben ohne EM-Spiel, Robin Koch (SC Freiburg) und Lukas Nmecha (Manchester City) kamen lediglich zu Kurzeinsätzen.

Zeit für Zeugnisse: Die Noten der deutschen U21-Spieler für die EM 2019

Alexander Nübel (FC Schalke 04): So etwas wie die tragische Figur im Finale; sein Patzer vor dem 0:2 der Spanier bedeutete die Vorentscheidung. Ansonsten blieben die vier Gegentreffer vom Elfmeterpunkt, eine Glanzparade, die das Ausscheiden im Halbfinale gegen Rumänien verhinderte und eine ordentliche Ballbehandlung mit dem Fuß hängen. Note: 3 Zur Galerie
Alexander Nübel (FC Schalke 04): So etwas wie die tragische Figur im Finale; sein Patzer vor dem 0:2 der Spanier bedeutete die Vorentscheidung. Ansonsten blieben die vier Gegentreffer vom Elfmeterpunkt, eine Glanzparade, die das Ausscheiden im Halbfinale gegen Rumänien verhinderte und eine ordentliche Ballbehandlung mit dem Fuß hängen. Note: 3 ©
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Bei den Spielern überwog die Enttäuschung nach dem Finale. "Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht", sagte Henrichs mit Tränen in den Augen. "Das muss man erstmal alles verkraften." Besonders geknickt war Nübel, der nach zuvor starken Turnierleistungen das Gegentor zum 0:2 verschuldet hatte. "Er hätte diesen Ball sicherlich festhalten können", urteilte Kuntz. "Aber letztendlich sind wir auch wegen Alex im Finale." Teamkollege Nadiem Amiri nahm den Keeper in Schutz: "Er hat trotzdem ein Weltklasse-Turnier gespielt."

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Immerhin eine Trophäe gab es am Ende für Stürmer Luca Waldschmidt, der im Finale zwar nicht traf, aber mit sieben Toren trotzdem Top-Scorer des Turniers ist. "Das zählt nicht. Wir wollten den großen Pokal in den Händen halten", sagte der Freiburger. "Für den Moment tut es weh, dass wir verloren haben. Aber ich glaube, wir haben ein gutes Turnier gespielt und können da ein Stück weit stolz sein."

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