30. September 2021 / 17:23 Uhr

ZFC Meuselwitz auf der Suche nach dem Weg aus dem Keller

ZFC Meuselwitz auf der Suche nach dem Weg aus dem Keller

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Sport Männer Fußball Fussball Regionalliga Saison 2021/ 22 Punktspiel Regionalliga Nordost
ZFC Meuselwitz  - Berliner AK
Holm Pinder ZFC
Foto: Mario Jahn
ZFC-Trainer Holm Pinder sah sein Team gegen den Berliner AK und VSG Altglienicke auf Augenhöhe. © Mario Jahn
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Spieler und Trainer vom ZFC sind angeschlagen und ausgerechnet jetzt kommt Lok Leipzig. Coach Holm Pinder hofft, dass gegen die Probstheidaer mehr Konzentration auf dem Platz vorherrscht und daraus Kapital geschlagen werden kann.

Meuselwitz. „Die sieglose Serie nagt schon an uns“, bekennt Holm Pinder, der Trainer von Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz, vorm Freitagspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig. Während die Zipsendorfer derzeit im Tabellenkeller auf Platz 18 dümpeln, dampft die Lok die Tabelle aufwärts, macht dort aktuell auf Rang sieben Station und rollt nun in die Bluechip-Arena auf der Glaserkuppe, Anstoß ist am Freitag 18.30 Uhr.

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Für mehr Durchschlagskraft sorgen

Pinder, der als Spieler für den VfB Leipzig zeitweise auch in Probstheida aktiv war, hat seine Mannschaft in den vergangenen Wochen selbst gegen starke Teams wie den Berliner AK oder zuletzt VSG Altglienicke auf Augenhöhe gesehen: „Das haben wir weitestgehend ordentlich gemacht, wenn aber jeweils der Ertrag dann doch gleich null ist, nagt das natürlich an Spielern wie Trainern.“ Beim 0:1 gegen Altglienicke patzte nicht nur Keeper Fabian Guderitz, sondern vor dem Tor hatte der ZFC selbst schon drei gute Möglichkeiten vergeben, während die Berliner auch danach kaum zu nennenswerten Möglichkeiten gekommen waren.

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Vielleicht kann Alexander Dartsch, der seit Wochen seiner Form hinterherläuft, bald wieder für mehr Durchschlagskraft sorgen. In der ZFC-Reserve schoss er am Wochenende alle vier Tore zum 4:0-Erfolg bei Eintracht Ponitz – in der 1. Kreisklasse. „Alexander soll sich dort Spielpraxis holen, gehört ja aber sowieso zur Ersten“, erklärt sein Coach Pinder, „das ist also keine Degradierung. Klar ist freilich, dass er gegenwärtig noch mächtig Luft nach oben hat.“

Zu den Leipzigern sagt der ZFC-Trainer: „Die Ergebnisse sprechen für sich, bis auf das Remis in Eilenburg. Aber in unserer Situation ist nicht so interessant, was der Gegner macht, sondern wir müssen selbst eine konzentrierte Leistung auf den Platz bringen und daraus auch mal wieder Kapital schlagen.“ Denn all zu lange sollten die Meuselwitzer nicht mehr den Keller der Liga entrümpeln. Sonst finden sie am Ende nicht mehr rechtzeitig den Weg empor.