20. Juni 2021 / 18:18 Uhr

René Eckardt trifft gegen sein neues Team: Meuselwitz unterliegt Jena mit 0:5

René Eckardt trifft gegen sein neues Team: Meuselwitz unterliegt Jena mit 0:5

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Sport MŠnner Fu§ball Fussball Landespokal Saison 2020/ 21 Achtelfinale 
ZFC Meuselwitz  - Carl Zeiss Jena
FŸnf mal musste Fabian Guderitz hinter sich fassen  Felix MŸller rechts Šrgert sich
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Klatsche: Der ZFC Meuselwitz unterliegt Jena mit 0:5. © Mario Jahn
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Das war deutlich: Vor über 1200 Zuschauern muss sich der ZFC Meuselwitz mit 0:5 geschlagen geben. Damit ist der DFB-Pokal-Traum der Zipsendorfer ausgeträumt.

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Meuselwitz. Der ZFC Meuselwitz ist im Achtelfinale aus dem Thüringen-Pokal ausgeschieden. Die Zipsendorfer unterlagen am Sonntag vor 1245 Zuschauern in der heimischen Blue-Chip-Arena Carl Zeiss Jena überraschend klar mit 0:5 (0:1) und waren den Gästen dabei spielerisch wie konditionell unterlegen.

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Chance zum Ausgleich vertan

Jena dominierte bereits in der Anfangsphase, ergriff die Initiative. Die Meuselwitzer näherten sich dem Gästetor das erste Mal einigermaßen gefährlich in der 19. Minute, als eine Flanke von Timo Mauer in den Jenaer Strafraum segelte. Doch dies ebenso wie eine gute, aber zur Ecke abgewehrte Eingabe in der 27. Minute brachten den Gastgebern nichts. Dafür zeitigten die Jenaer Angriffe in der 32. Minute den ersten Erfolg: Eine flache Eingabe von Maximilian Oesterhelweg verwertete Fabian Eisele zur Gästeführung.

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Das war deutlich: Der ZFC Meuselwitz unterliegt Carl Zeiss Jena im Thüringenpokal-Achtelfinale mit 0:5. Zur Galerie
Das war deutlich: Der ZFC Meuselwitz unterliegt Carl Zeiss Jena im Thüringenpokal-Achtelfinale mit 0:5. ©

Fünf Minuten später besaß Felix Müller, dessen Ausleihe vom FC Carl Zeiss vergangene Woche vom ZFC in einen Zwei-Jahres-Vertrag umgewandelt wurde, per Foulelfmeter die große Gelegenheit zum Ausgleich, er scheiterte an Torwart Lukas Sedlak, der zur Ecke abwehren konnte. Zuvor hatte er schon wegen Handspiels die Gelbe Karte gesehen, es war also kein allzu glücklicher Tag für ihn. Aus dem Spiel heraus parierte der Carl-Zeiss-Keeper ebenfalls, er vereitelte eine Torchance von Jegor Jagupov in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

Stauffer setzt Schlusspunkt

Zur Pause wechselte ZFC-Trainer Holm Pinder zweimal: Für Kapitän Tobias Becker kam Fabian Stenzel und für Timo Mauer Luca Bürger. Das zeigte keinen Effekt, im Gegenteil, Jena erhöhte durch einen sehenswerten 20-Meter-Schuss von Oesterhelweg auf 2:0. Die Platzherren wirkten darauf fast wie gelähmt, was zu weiteren Chancen für die favorisierten Gäste führte. Allmählich erholten sich Pinders Schützlinge aber vom 0:2-Schock und bemühten sich um den Anschluss. Das eröffnete Jena gute Kontermöglichkeiten, die diese jedoch vergaben. Pinder versuchte in der 73. Minute mit zwei weiteren Wechseln nochmal frischen Wind in seine Elf zu bringen. Amer Kadric kam für Jegor Jakubov und Sebastian Albert für Ben-Luca Moritz.

Danach ging es weiter wie zuvor, Meuselwitz bemühte sich um Resultatsverbesserung, Jena konterte, macht den Sack aber (noch) nicht zu. In der 79. Minute kam auf Jenaer Seite René Eckardt für Vasileios Dedidis ins Spiel und musste damit gegen seine ab 1. Juli neuen Kollegen antreten. Dann wird er für die Meuselwitzer kicken. In diesem Spiel übernahm er allerdings unter dem Jubel der mitgereisten Jenaer Fans sogar die Kapitänsbinde von Matti Langer. Und zur Krönung vollstreckte er nur knapp zwei Minuten nach seiner Einwechslung per Kopf zum 3:0. Unmittelbar darauf besorgte Oesterhelweg mit seinem zweiten Treffer das 4:0. Nachdem die ZFC-Defensive eine Situation einfach nicht klären konnte, schoss er flach und trocken ein (83.).

Erst danach nutzte Jenas Coach Dirk Kunert alle fünf Wechselmöglichkeiten und frischte seine ohnehin überlegene Truppe nochmal auf. Die Meuselwitzer mussten in der Schlussphase noch einen weiteren Treffer hinnehmen. Lucas Stauffer netzte nach schöner Kombination völlig freigespielt zum Endstand ein. Der FC Carl Zeiss zieht mit dem klaren Auswärtserfolg souverän ins Viertelfinale ein. Die Meuselwitzer können/müssen sich nun hingegen ganz auf die Vorbereitung der neuen Punktspielsaison vorbereiten.

Meuselwitz: Guderitz, Moritz (73. Albert), Ernst, Raithel, Müller, Tuncer, Trübenbach (57. Dartsch), Becker (46. Stenzel), Mauer (46. Bürger), Jagupov (73. Kadric), Förster. Zuschauer: 1245.